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für die Teilnahme an der Fasnacht Rüschlikon

hergestellt mit 12 SchülerInnen der 5. Kl. Moos im Handarbeitsunterricht bei
R. Gull


Kurz vor Weihnachten zeigte eine Umfrage in der 5. Klasse Moos ein reges Interesse, einmal an der Fasnacht Rüschlikon mitzumachen. Die Bööggengilde Rüschlikon feierte ihr 25-jähriges Jubiläum, und als Mitte Januar 04 das diesjährige Motto „Scho es ¼-Jahr-100“ bekannt war, begann die Planung mit den 12 SchülerInnen im Handarbeitsunterricht.

In einem ersten Schritt galt es, aus vielen Ideen zur Umsetzung des Mottos den Favoriten zu wählen. Es gewann der Vorschlag, die elf Mitglieder der Bööggengilde zu verkörpern, und das zwölfte Kind würde das jeweils mitgeführte Zepter darstellen. Grosse Zeichnungen veranschaulichten die Vorstellungen der Kinder, wie ihre Masken und Kostüme aussehen sollten.

Daraus abgeleitet ergaben sich immer deutlicher die Techniken und Materialien, die verwendet werden sollten. Da hiess es nun für die Lehrerin einzukaufen, auszuprobieren und Material zu sammeln. Auch die Klasse sammelte kräftig mit und so wurden Zeitungen, Kartonröhren, Styropor, Stoffe und vieles mehr angeschleppt.

 
 


Nach der Planungsphase begann die langwierige Arbeit des Köpfekleisterns über einen Riesenballon.

„Was ich nicht so mochte war das Kleistern“
„Das Kleistern fand ich langweilig, weil da keine grosse Spannung war“

 
 

Schon bald aber konnten Augen, Ohren, Mund etc. angekleistert werden, und die Köpfe wurden langsam zu Persönlichkeiten.

„Am meisten gefallen hat mir, als wir das Gesicht kreieren konnten“

In der Zwischenzeit sind die Gilets entstanden. Der schwarzweiss-karierte Stoff wurde mit Kartoffelstempel bunt bedruckt, und ähnelte so dem Original wirklich verblüffend. Auch das „Zepter“ bekam ein passendes braunes Kostüm bis zum Boden.

 
 


„Das Bedrucken des Gilets hat mir gut gefallen“
„Das Nähen hat mir nicht gefallen“


Während des Arbeitens tauchte plötzlich die Frage auf, wie denn Frau Gull verkleidet sein werde. Die Ideen waren auch da schnell geboren: „Die Geburtstagstorte darf doch nicht fehlen!“

 
 

So richtig lebendig gestaltete sich die Arbeit mit dem Bemalen der Köpfe, dem Herstellen der Hüte, Haare und sonstigem Zubehör. Da hätte man sich noch 2 Handarbeitsstunden mehr gewünscht, denn beim Ausschmücken kam wieder Kreativität ins Spiel.

„Am meisten Spass hatten mir die „kleinen Sachen“ gemacht“
„Ich fand es cool mit Heissleim zu arbeiten“


Bald war der grosse Tag da, aber leider wurde der Umzug abgesagt. Die Prognose und das wirkliche Wetter am Nachmittag stimmten nicht überein. „Die Bööggengilde-Junioren“ marschierten ziemlich stolz im Sonnenschein vom Schulhaus Moos zum Hotel Belvoir, ausgerüstet mit selbstgebackenen Brownies zum Verteilen als Geburtstagstortestückchen. Zu Guggenklängen promenierten sie durch die Zuschauermenge. Die ersten waren schon bald einmal froh, die Maske beim Essen der spendierten Wienerli ausziehen zu können.

„In der Maske war es so heiss“
„Am besten fühlte ich mich, als ich die Maske ausziehen konnte“


Im Saal wurden dann Spiele gespielt, Polonaisen gemacht, zu Guggenmusik getanzt oder einfach einmal gestaunt.
Bald wurde auch dem Höhepunkt entgegengefiebert: der Rangverkündigung und Preisverteilung.

Nach den Einzel-, Paar- und Gruppenmasken durften die Bööggegilde-Junioren als Schlusspunkt des Kindermaskenballs den Spezialpreis für Klassen entgegennehmen: eine Jubiläumsplakette und ein Couvert mit Bargeld. Mit diesem Geld möchte die Gruppe eine gemeinsame Aktivität planen, aber einen Teil davon auch in die Klassenkasse spendieren.
Die zwölf 5.KlässlerInnen sind an diesem Nachmittag mit ihren übergrossen, mit vielen Details geschmückten Masken bestimmt allen aufgefallen und haben sich den Preis redlich verdient!


 
 


„Ich fand es schade, dass wir die einzige Klasse waren“
„Am Kinderball gefiel es mir allgemein sehr gut, vor allem die Preisverleihung“
„Ich habe mich gefreut, dass wir gewonnen haben“
 
 

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