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"Was wir mit den Theaterübungen
zum Thema Mut gelernt haben"
-Wir haben ein Spiel gespielt, wo man den Partner mit einem
Ton herumführen musste. Bei diesem Spiel braucht man
zu seinem Partner viel Vertrauen.
-Ich habe auch gelernt, dass jeder ein bisschen Gewalt in
sich hat und dass man auf sich selber aufpassen muss, dass
man diese Gewalt an niemandem "ausschlägt".
Man muss aber auch andern verzeihen können.
-Ich habe bei dem Spiel, wo wir Löcher füllen mussten,
gelernt, Verantwortung zu übernehmen.
Auch dass man in die Person, die man ärgert hineingehen
muss und dann denken, wie es einem selber gehen würde,
wenn jemand einem selbst so ärgern würde.
-Ich habe eine neuen Lehrerin kennen gelernt. Man musste
Vertrauen zu seinem Partner haben.
-Ich habe gelernt, Gefühle von anderen zu verstehen.
-Ich habe gelernt, dass es doch nicht so schlimm ist, der
ganzen Klassen auf der Bühne etwas vorzuspielen, wie
ich gedacht habe. Und dass man immer ein bisschen Gewalt in
sich hat und darüber nachzudenken und zu sprechen.
-Ich fand es gut, dass ich auch mal etwas erfunden habe.
-Ich habe gelernt, Mut zu haben, Bilder in der Gruppe oder
in der Klasse zu gestalten.
-Also ich fand es gut und das war mein bester Tag, weil ich
keine Schule am Morgen hatte und am Nachmittag hatte ich das
mit dem Theater.
-Ich habe gelernt, meinem Partner zu vertrauen und dass das
manchmal schief gehen kann. Ich habe gelernt, auf sich selbst
aufmerksam zu sein.
Auch dass man mit Körpersprache viel erzählen kann.
Und selbst zuzugeben, dass man etwas Schlechtes gemacht hat.
-Wenn man als "Blinde" geführt wird, ist es
nicht so angenehm, mit jemandem zusammenzustossen. Ich habe
auch gelernt, dass man ehrlich sein muss und den andern nicht
in eine Wand hineinlaufen lassen soll, sonst lässt einem
der andere nachher auch in die Wand hineinlaufen. Ich habe
auch gelernt, dass wenn man schon vorne war, um etwas vorzutanzen,
dann hat man genug Mut, um wieder nach vorne zu gehen.
-Was ich gelernt habe: Mehr Mut zu haben, auf der Bühne
zu stehen.
-Als mich mein Freund geführt hat, hatte ich viel weniger
Angst, aber als mich jemand anderes geführt hat, hatte
ich viel mehr Angst.
Als wir zu zweit herumgehen mussten, sagte ich nein, mit dieser
oder mit jener will ich nicht.
-Ich habe von vielen Geräuschen eines herauszuhören
gelernt. Ich habe gelernt, Mut zu haben, um vor der ganzen
Klasse etwas vorzuführen. Ich habe gelernt, das ein fröhliches
Bild zu einem bösen Bild werden kann. Wenn man vor mehr
Menschen etwas aufführen muss, braucht es mehr Mut.
-Ich habe meinen Partner ausgetrickst. Das war für mich
lustig, aber nicht für meinen Partner.
-Ich habe eine Theaterspielerin kennen gelernt.
-Ich habe gelernt, mit anderen ein Gruppe zu bilden und mit
denen zu arbeiten. Ich habe gelernt, wie man sich als Blinder
fühlt.
-Ich habe gelernt, mit jemandem zu arbeiten, den ich nicht
gut kenne.
-Von einer ganz bestimmten Person habe ich gelernt, dass
sie mich nicht mag. Auch dass die Mädchen viel Mut brachen,
um mit den Jungs zusammen zu sein. Ich habe auch gelernt,
dass ich mich nicht wohl fühle, wenn ich von einem Jungen
geführt werde.
-Ich habe gelernt, Kindern, mit denen ich bis jetzt nicht
viel zu tun hatte, zu vertrauen und mich schnell mit jemandem
zusammenzutun, den ich nicht gut kenne, wenn es darauf ankommt.
-Ich habe gelernt, mich in Dinge zu versetzen, die mir nicht
so bekannt sind. Auch dass man andere hinters Licht führen
kann, ohne dass es ihnen viel ausmacht. Das ist irgendwie
ein bisschen komisch.
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