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Die Schülerinnen und Schüler sollten sich Gedanken
darüber machen, was mutiges oder eben mutloses Handeln
bewirkt, und wie sie selbst mutiger werden könnten. Im
Vordergrund stand dabei die Form von Mut, den die Erwachsenen
als "Zivilcourage" bezeichnen, nämlich in heiklen
sozialen Situationen beherzt das Richtige zu tun. Damit wollten
die Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler
ermutigen, sich Mobbing-Situationen entgegen zu stellen, indem
sie sich für Schwächere einsetzen anstatt weg zu
schauen. Warum fällt das oft so schwer? Man fühlt
sich unter dem Druck einzelner Menschen oder ganzer Gruppen,
"mitzumachen". Sich dagegen stellen braucht einen
gehörigen Anlauf, braucht Kraft, braucht Überwindung
- eben Mut.
Unsere Schülerinnen und Schüler hatten in den Projektwochen
vielfältige Gelegenheit, diesen inneren Anstoss zur Überwindung
der Barriere ein zu üben; durch das Lesen und Diskutieren
von Geschichten und Büchern, aber auch durch eigene praktische
Erfahrungen.
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