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  Am Samstag, 26.Oktober 2002 nahmen 20 Lehrpersonen aus Kindergärten und Primarschule an einem Kindernothilfe-Kurs in der SanArena Rettungsschule (http://www.sanarena.ch) teil.
 

Durch den Besuch dieses speziell für Lehrpersonen konzipierten Kurses lernten wir, in Notsituationen rasch und richtig handeln zu können.
 


(Foto: SanArena)

Interessanter und nachhaltiger Unterricht beinhaltet auch Exkursionen und Arbeit in der Natur. Durchführung von Schulreisen, Klassenlager und Projektwochen sind aufwändig und risikoreicher als Unterricht im Schulzimmer. Sie gehören für die SchülerInnen zu den Höhepunkten des Schullebens.

Eine gesundheitsfördernde Schule hat ein reichhaltiges Angebot von besonderen Anlässen. Ihre Lehrpersonen sind verantwortungsbewusst und gleichzeitig initiativ. Sie scheuen den Aufwand von besonderen Schulanlässen nicht. Weil sie in Kindernothilfe gut ausgebildet sind, kennen sie die Risiken "ausserhalb des Schulzimmers" und reagieren in einer Notsituation überlegt und wirkungsvoll. Aus diesen Gründen unterstützte die AGSF (Arbeitsgruppe für Suchtprävention und Gesundheitsfragen) diesen Weiterbildungstag.

Das sind einige Antworten zu Fragen, die ich nach dem Kurs an die Kindergärtnerinnen, Primarlehrerinnen und Primarlehrer aus Rüschlikon stellte:

Wieweit hat der Kurs deine Erwartungen erfüllt?
Einerseits habe ich viel gelernt, andererseits wurde früher Gelerntes auf unterhaltsame, anschauliche Art und Weise aufgefrischt.
Er erfüllte eigentlich ziemlich genau meine Erwartungen.
Der Kurs hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Vor allem hatte ich nicht erwartet, so viele praktische Übungsmöglichkeiten zu bekommen.

Welches waren deine wichtigsten Eindrücke dieses Kurses?
Das Auffrischen des wichtigsten Nothelfer-ABCs war verbunden mit einem guten Anlass fürs (TaV-) Team.
Es bringt viel, wenn man die Situationen simuliert, in denen Menschen in Not geraten.
Ich habe gelernt, dass man sich zu erst einen Ueberblick verschaffen muss, bevor man handelt, dass es sehr wichtig ist, in regelmässigen Abständen einen Kurs zu besuchen.
Wie wenig ich vor dem Kurs wusste, wurde mir erst während des Kurses bewusst und wie wichtig überlegtes Handeln bei Unfällen ist (trotz der Aerztedichte und gutem Sanitätsnetz).
Viele Unfälle könnten durch bewussteren Umgang mit Gefahren verhindert werden.

Weshalb würdest du den Kindernothilfekurs weiterempfehlen?

Er ist ein MUSS! Wie der Parcours gezeigt hat, handelt man in konkreten Situationen anders, als man es sich "in Theorie" vornimmt. Das gibt Sicherheit.
Es ist wichtig, Nothilfekenntnisse generell immer wieder aufzufrischen, weil wir glücklicherweise recht selten mit Notfällen konfrontiert werden.

 


(Foto: SanArena)

Wir konnten von einer sehr kompetenten Kursleitung sowie einer guten Mischung von Theorie und Praxis profitieren, auch wenn etwas gar viel Information an einem einzigen Tag verarbeitet werden musste. Da und dort wäre noch ein stärkerer Bezug auf die spezielle Situation in Kindergarten und Schule gewünscht worden.

Die Kosten von dieser Veranstaltung wurden je zur Hälfte vom BAG (Bundesamt für Gesundheit) und von der Schule Rüschlikon übernommen. Herzlichen Dank!

Ruedi Kägi, Teamleiter Schulhaus Dorf