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Tagesberichte

Montag
 


Wir trafen uns um 8.10 Uhr beim Bahnhof Thalwil. Einige freuten sich, andere
hatten Tränen in den Augen.
Alle wunderten sich, wie Federica wohl aussehen könnte.

 
Die Reise war schön, aber eher lang. In Landquart stiegen wir um, danach
ging es nur noch 1 h und 30 min Fahrt bis nach Scuol.
Alle freuten sich riesig auf den Mineralwasserbrunnen und natürlich auf das Lagerhaus.
Wir durften sofort in unsere Zimmer gehen und die Hausschuhe anziehen. Das Mittagessen von Frau Fehr Senior und Herrn Müller war super fein. Es gab Fleischkäse mit verschiedenen Salatsorten. Danach gingen wir in unsere Zimmer, packten unser Gepäck aus und zogen dann unsere Betten an.
 


Bis um 3:00 Uhr spielten wir im Haus und Umgebung.
Herr Fehr Senior und Frau Fehr Junior führten uns dann durch das schöne Dorf
Scuol.
 
Als wir wieder zurückkamen, gab es Spaghetti mit Tomaten- und Carbonarasauce, die auch sehr fein war. Am Abend, als es fast dunkel war, unternahmen wir eine Nachtwanderung. Als Überraschung gab es einen Dessert von Moritz (Kuchen), weil er Geburtstag hatte und ein kleines Feuerwerk (Vulkane).
Die Mädchen gingen schon früher, weil wir einen coolen Streich vorhatten.
Alle rannten zum Tiefkühler und nahmen die gefrorenen Knabenunterhosen
heraus und legten sie in die Betten. Den Jungs war es total peinlich! Jetzt war aber schlafen angesagt!
Livia und Katharina


Dienstag
Am Morgen besuchten wir das Schloss Tarasp. Es gab eine sehr interessante Führung durch dieses schon bald tausend Jahre alte Schloss. Der Wehrgang führte vom Bergfried aus rundherum ums Schloss und wieder zurück. Alles war sehr spannend und hat uns gut gefallen.
Nach dem feinen Mittagessen (bräteln) und der erfrischenden Wasserschlacht wanderten wir weiter in Richtung Clemgiaschlucht. Das Wandern in diese Richtung ging jetzt hauptsächlich bergauf.
 

Endlich bei der Schlucht angelangt, fingen wir an, zu fotographieren und
verschiedene Steine zu sammeln. An einer schönen Stelle am Fluss machten wir einen Halt und bauten Steintürme.
Die Lehrer erklärten uns die verschiedenen Steinbildungen. Wir versuchten darauf zu achten, möglichst solche zu finden. Dieser Besuch hat uns alle sehr fasziniert!
Alessia und Sara-Linda
 

Heute Morgen weckte uns Herr Müller mit den Worten: „Aufstehen, um 7:45
gibts Frühstück!“ Murrend verliessen wir unsere warmen Betten, zogen uns an, frühstückten und machten uns auf den Weg zum Postauto, das uns zum Schloss Tarasp brachte.
Die Führung begann im Schlosshof. Der Führer gab uns zuerst einige Regeln zum Schloss und nannte uns einige Fakten zur Geschichte der Tarasper. Der Führer führte die Führung im Speisesaal fort. Dann begaben wir uns in den Unterhaltungsraum, dort spielte der Führer auf einer mittelalterlichen Orgel mit unvorstellbarem Wert. Dies war nicht der einzige Wertgegenstand in diesem Schloss: Nein, es gab auch Fenster (halbe Million Franken), Betten, Schränke und (Glas-) Lampen.
 


Weiter ging es in den Wehrgang, wo man einen wunderschönen Ausblick
geniessen konnte. Vorbei an Schlaf-und Badezimmern kamen wir in die Küche und das war der Schluss dieser
humorvollen Führung.
 

Am Nachmittag gingen wir noch in die Clemgiaschlucht.
Es war immer noch schönes Wetter, als wir unten in der Schlucht ankamen. Die Schlucht besteht vor allem aus grünem Stein, so genanntem ‚Serpentin‘. Jeder nahm sich noch einen Serpentin und dann gings durch die Schlucht hindurch zurück, über die grosse Brücke und am Dorfbrunnen vorbei zum „Chasa Ajüz“.
Dort gab es ein feines Abendessen und einen lustigen Spielabend. Wir machten ein spezielles UNO, Lotto und Swissdate.
Gute Nacht !!!
Lukas und Alex

Mittwoch
Wir standen ca. um 07.00 Uhr auf. Die Küchenmannschaft musste schon um 07.30 Uhr antanzen! Das Frühstück fiel gut aus.
Danach erklärte uns Frau Fehr wie immer, was auf dem Programm stand. Dann sagte Frau Fehr, dass wir einen Fotolauf machen werden und dass es Zweiergruppen gäbe. Wir mussten in Zweiergruppen losmarschieren, um den Fotolauf abzuklappern.
Die, die fertig waren, hatten noch ein Weilchen Freizeit.
Als alle zurück waren, gab es das Mittagessen: Älplermakkaronen: fffffeeiinn!!!! Dann machten wir „la Siesta“!
Ab 13.45 Uhr konnten wir ins Dorf shoppen gehen! Die einen gingen ins Bad Engadina, die anderen gingen weiter durchs Dorf. Wir blieben bis ca 17.30 Uhr im Bad. Es gab wenig später eine Wasserschlacht und noch später Ball über die Schnur.
Zum ,,Znacht“ gab es Birchermüsli! Der Tag endete mit ,,Wer wird Geschenkionär“ und Gramos gewann die Partie !!
Dann war Nachtruhe angesagt!!!
Olivia und Tanja


Heute Morgen weckte uns niemand von den Lehrpersonen. Wir standen selber auf. Wir assen Frühstück und nachher machten wir einen Fotolauf. Jede Gruppe startete um eine andere Zeit.
Als wir alle fertig waren, gab es das Mittagessen. Nach dem Mittagessen durften wir Einkaufen gehen. Später gingen die, die wollten, ins Bad Scuol.
Im Bad Scuol gab es Salzwasser, heisses und kaltes Wasser. Ausserdem gab es ein Dampfbad. Draussen schwimmen konnte man auch. Man
durfte nicht zu laut sein, weil das Bad Scuol ein Kurbad ist. Die anderen,
die nicht baden gehen wollten, durften noch weiter Einkaufen gehen bis um 16 Uhr.

 


Nachdem einige nach Hause gekommen waren, machten sie eine Wasserschlacht mit Herrn Müller.
Um 18 Uhr spielten wir Ball über die Schnur. Am Abend (19.50 Uhr) spielten
wir „Wer wird Geschenkionär?“. Nach dem Spiel mussten wir sofort ins Bett gehen und schlafen.
Berlinda und Belinda
 

Donnerstag

Am Donnerstag, um 6.00 Uhr klopfte es an der Tür - oh nein, wir mussten
aufstehen!!! Müde und verschlafen krochen wir aus den Betten. Langsam zogen wir uns an und gingen zum Frühstückstisch.
Frau Fehr erklärte uns den Ablauf und dann ging es ruckzuck: Tische
abräumen, Flaschen füllen, Zähne putzen, Betten machen, Schuhe anziehen.... and goooooooo!!! Und nun ging es zur Postauto Haltestelle. Mit dem Postauto fuhren wir durch das Val S-charl bis zum Anfang des Nationalparkes. Dort stiegen wir aus und machten uns auf den Weg zum Beobachtungspunkt. Oben angekommen, sahen wir ein kleines, braunes Fellbündel den Berg hinaufrasen, es war ein Murmeltier.
Wir assen einen kleinen Znüni, beobachteten Hirsche, machten Fotos und dann trennten sich unsere Wege.
Eine Gruppe machte die kurze Wanderung. Wir liefen zu einem Bach und assen unser Mittagessen. Nach einer kleinen Wasserschlacht wanderten wir zurück zum Anfangspunkt. Dort mussten wir eine halbe Stunde auf das Postauto warten. Nachdem wir in Scuol angekommen waren, bekamen wir noch ein Eis. Es war sehr lecker. Doch dann ging es schnell, bis wir wieder im Lagerhaus waren.
Uuii, jetzt haben wir die andere Gruppe vergessen.
Der Rest unternahm eine lange Wanderung, sie beinhaltete 18 km. Wir liefen vom Beobachtungspunkt weiter den Berg hinauf. Auf der Erhöhung angekommen (Sur il Foss), hielten wir einen Moment inne, der Ausblick war fantastisch.
Wir mussten oft steile und rutschige Wege hinunter laufen. Bei einer
Berghütte assen wir zu Mittag. Nach einer Pause wanderten wir weiter. Als
wir zu einem Fluss kamen, sprangen wir oft hinüber und wieder zurück. Wer
die Lage nicht genau peilte, flog hinein, so ging es auch Alex und Adrian.
Das Wasser des Flusses versickerte plötzlich im Gestein.... weg war es! Es waren viele Stunden bis nach Tarasp, aber schliesslich kamen wir an.
Einige fuhren nach einem Eis mit dem Postauto zum Lagerhaus, die anderen liefen die 4 km nach Scuol zurück auch noch. Müde, aber stolz, kamen alle heil nach Hause.
Roxane und Nadine

Am Donnerstagmorgen mussten wir um 6.00 Uhr früh aufstehen. Wir assen wie jeden Morgen unser Frühstück und machten uns um 7.15 Uhr auf den Weg zur Post. 20 Minuten später stiegen wir ins Postauto nach S-charl. Wir sahen schon vom Postauto aus mehrere Gämsen. Alle hatten beim Verlassen des Postautos bei der Station „Val Minger“ anfangs etwas kalt, doch nachdem wir ein Stückchen gewandert waren, wurde uns schnell einmal warm. Wir wanderten noch ca. 2h bis wir unseren ersten Rastplatz erreicht hatten. Von unserem Rastplatz aus sahen wir einige Murmeltiere, Hirsche und Gämsen, die über Steinlawinen zogen. Wir verspeisten nun unsere „Balistos“. Doch eine gewisse Person hatte dummerweise nicht zugehört und ass ihr Mittagessen schon um 10.30 Uhr, statt um 12.00 Uhr, wie es eigentlich vorgesehen gewesen war.
Nach etwa dreiviertel Stunden gingen einige auf die lange Wanderung. Die 9 Schüler und 2 Leiter mussten noch 137 m weiter in die Höhe wandern, bis sie einen Pass namens „Sur il Foss“ erreicht hatten.
Wir verliessen durch den Pass den Nationalpark. Bevor wir den eher steilen
Weg ins Val Plavna hinunter liefen, hatten wir noch die Gelegenheit, den Piz
Plavna Dadaint zu bestaunen. Wir liefen also, wie angekündigt, in Richtung
Val Plavna hinunter zu einer Alphütte, die sich auf der Alp Plavna befand.
Wir machten eine Pause und verschlangen unsere Sandwichs und Landjäger.
 


Nach ca. 1h verliessen wir unseren Rastplatz und wanderten weiter das Tal hinunter, bis wir zu einem riesigen Kiesbett kamen. Wir sprangen über viele Bäche. Eine Person hatte Pech und landete in einem Bächlein.
 

Herr Fehr erklärte uns, wie das Kiesbett enstanden war. Etwas weiter vorne
fing die Aua da Plavna an zu versickern. Es waren etwa 2.5 km, bis die Aua
da Plavna wieder zum Vorschein kam.
Trotz dieses Ereignisses setzten wir unsere Reise nach Fontana fort. Je
weiter wir das Val Plavna hinunter wanderten, desto enger wurde das Tal. In Fontana angekommen, machte uns Frau Fehr ein Kompliment und spendierte uns ein Glace. Danach teilte sich die Gruppe noch einmal. Die eine Hälfte lief noch die restlichen 4km zum Chasa Ajüz. Der Rest bevorzugte das Postauto.
Max und Moritz


Freitag
Morgen: Wir durften ausschlafen. Erst um 8:45 Uhr gab es Frühstück. Nach dem Frühstück mussten wir Besonderheiten des Dorfs (oder des Engadins) abzeichnen. Um 11:00 Uhr konnten wir shoppen gehen, ins Haus zurückkehren oder weiterzeichnen.
 


Nachmittag: Nach dem Mittagessen, das aus Fischstäbchen und Kartoffelsalat bestand, machten wir Siesta. Danach gab es ein Fussballturnier. Die Gewinner waren Gruppe A, eine Mannschaft, die nur aus Mädchen bestand. Gerade danach machten wir ein Klassenfoto für die Schulwebsite.
 

Dann machten wir eine Schnitzeljagd, die in einer Katastrophe endete, weil
bei einem Hinweis etwas vergessen worden war.
Abend: Da es zum Abendessen Pizza zum Selberbelegen gab, wurden die 4
Gruppen nacheinander in die Küche gerufen, um die Pizzas zu belegen. Beim Abendessen wurden die Pizzas restlos aufgegessen.
Dann gab es eine Pause und nachher war es PARTY TIME!!!
Die Disco fing an mit einem Lawinentanz, ging über zu „Bern, Züri,
Winterthur“, gefolgt von normalem Tanzen, „Wahrheit oder Pflicht“ und endete mit nochmals einer Session normalem Tanzen.
Am Schluss wurden alle der Reihe nach ins Bett geschickt.
Adrian und Gramos

 

 


Am Freitag durften wir bis um 8.00 Uhr ausschlafen. Um 8.45 Uhr gab es Frühstück. Dann gingen wir ins Dorf. Herr Fehr informierte uns über die Engadiner Häuser. Danach mussten wir uns ein Haus, einen Erker oder ein Fenster suchen, um es abzuzeichnen.
Später gingen wir zurück zum Haus und assen das Mittagessen.
Es gab Fischstäbchen mit Kartoffelsalat. Bis um 14.00 Uhr gab es eine
Siesta.

 
Um 14.00 Uhr gingen alle auf die Wiese und eine Gruppe organisierte ein
Fussballturnier.
Nun wurden die Mannschaften bekannt gegeben und das Fussballspiel begann. Danach machten wir eine Schnitzeljagd, die leider ein bisschen chaotisch war. Bis alle den Weg ins Lagerhaus zurück gefunden hatten, spielten die einen Volleyball, Fussball oder sie belegten ihre Pizzas.
Zum Abendessen gab es die Pizzas, die wir belegt hatten.
Die Discogruppe ging nach oben, um den Aufenthaltsraum für die Disco zu
dekorieren. Währenddessen machten sich die anderen für die Disco bereit. Um 20.30 fing die Disco an. Wir machten Spiele, tanzten und hatten Spass. Um 22.30 war die Disco fertig. Nun gingen wir schlafen.
Sara und Federica



Samstag
Unser Tag begann um 7:00 Uhr. Vor dem Frühstück mussten wir unser grosses Gepäckstück und unseren Tagesrucksack mit der frisch gefüllten Flasche packen.
Das Bett machte unfreiwillig einen Strip. Zum Frühstück standen Frosties und Brot auf dem Speiseplan. Danach mussten wir das Haus putzen. Jeder bekam eine Arbeit zugeteilt, die er abschliessen musste.
Wenn man seine Arbeit beendet hatte, durfte man auf der grossen Spielwiese Fussball oder Volleyball spielen.
Als die Glocke läutete, besammelten wir uns im Essraum. Frau Fehr sagte, wie es weiter gehen werde.Nun hiess es Abschied nehmen vom Chasa Ajüz.

Unser Gepäck musste auf die andere Strassenseite gebracht werden. Der
Dorfbus kam und holte uns ab, er brachte uns zum Bahnhof. Eine halbe Stunde lang mussten wir auf den Zug warten. In dieser halben Stunde erzählte uns Herr Fehr eine Geschichte über die schöne Petersilia.
Der Zug kam und wir mussten ein wenig stressen, denn wir hatten wenig Zeit, um das Gepäck einzuladen. Wir hatten nun mehr Platz für uns als auf der Hinreise.
In Landquart mussten wir abermals umsteigen, von der Rhätischen Bahn (RHB) zur Schweizerischen Bundes Bahn (SBB). Von Landquart aus ging es nach Thalwil.

Am Bahnhof wurden wir von unseren Eltern abgeholt. Müde, aber zufrieden, nahmen wir voneinander Abschied und kehrten nach Hause zurück.
Raphael und Salvador