Kontakt
Personen
Klassen
Lage
Personen
Klassen
Lage
Jahresprogramm 10 / 11
Jahresplanung 10/11
Schulprogramm 10/13
Ferienplan 10 / 11
Ferienplan 11 / 12
Ferienplan 12 / 13
Schulsozialarbeit
Adventsfenster
Evaluationsbericht
Moos Bericht Gauklerwoche
Jahresbericht 09/10
Theater der 3. Klasse
2009/2010
2008/2009
2007/2008
2006/2007
2005/2006
2004/2005
2003/2004
2002/2003

Respektvoller Umgang mit der Natur (Aus dem Kindertagi vom 19.5.09)

 
     
 

 

(Quelle: Tages-Anzeiger, Kindertagi, 19.5.09)
>> Originalartikel auf www.tagesanzeiger.ch

Von der 4. Klasse und Projektgruppen der 3. bis 6. Klasse Schulhaus Dorf Rüschlikon.
Anfang Mai fand unsere Projektwoche statt unter dem Thema: Respektvoller Umgang mit der Natur. Wir stellten uns die Frage, was Natur ist und was sie für uns bedeutet.

Die ganze Schule hat mitgemacht. Zuerst diskutierten wir über die Bedeutung des Wortes Respekt, und dann gingen wir langsam zur Praxis über. So halten wir uns zum Beispiel die Türe auf, grüssen uns regelmässig und versuchen auf dem Pausenplatz nicht zu fluchen.

Die Natur ist sehr wichtig, weil die ganze Welt von der Natur lebt. Ohne Bäume könnten die Menschen nicht leben! Aber anstatt den Bäumen zu danken, holzen sie die Bäume ab. Und noch mehr: Die Autos, Motorräder, Flugzeuge und Schiffe zerstören mit ihren Abgasen die Ozonschicht, die uns vor den heissen Strahlen der Sonne schützt. Wir Menschen sind auch sehr faul: Zwei Meter laufen bis wir zu einem Abfalleimer kommen? Nein, einfach fallen – lassen!

«Natur ist das, was schon immer auf der Erde war. Natur kann man nicht erschaffen. Ohne Natur können wir Menschen nicht leben.»

«Im Wald ist meistens frische Luft, weil die Bäume uns Luft geben. Ohne Wald, Wiesen und Bäumen würden wir sterben. Aber viele Leute sägen die Bäume ab und nehmen den Tieren ihr Zuhause weg!»

«Die Natur ist das Leben. Ich wandere gerne in den Bergen. Ich gehe gerne im Meer schwimmen.»

Erster Projekttag

Am Donnerstag, morgens um 8 Uhr, eröffnete unser Schulleiter, Herr Baer, offiziell die Projektwoche. Ein Teil der 3. bis 6.Klässler liefen unter Aufsicht von 5 Lehrpersonen in Richtung des Tierparks Langenberg. Oben angekommen, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine besuchte zuerst die Führung, die andere informierte sich über verschiedene Tierarten im Park. Um 12 Uhr brieten wir unsere Würste. Unser Hauswart half uns, dass die Würste nicht verbrannten.

Nach dem Mittagessen tauschten die beiden Gruppen. Unsere Gruppe besuchte die Führung. Eine Angestellte erklärte uns den Unterschied zwischen Wild- und Haustier. Wir behandelten zwei Tiere: Wolf und Wildkatze. Wir mussten blind zum Wildkatzengehege laufen, und dort entdeckten wir eine Wildkatze. Wie Wölfe im Winter, immer in den Fussstapfen des Vorderen, gingen wir zum Wolfgehege. Wir lernten, wie Wölfe zu heulen. Dort, im Wolfgehege, entdeckten wir etwa 6 Wölfe. Gegen Ende der Führung machten wir ein kleines Quiz, um unser Wissen auf die Probe zu stellen. Wir waren schon müde, als wir von einem Bus zurück ins Schulhaus gefahren wurden. Für uns alle war der Tag spassig, interessant und lehrreich!

Soll der Bär bei uns leben?

Die Kinder des Kindergartens bis zur 2. Klasse und die Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klasse machten Ausflüge in die Natur. Wir besuchten den Sihlwald, Langenberg, einen Bauernhof und erkundeten die nähere Umgebung von Rüschlikon. In Workshops gestalteten wir Poster, machten ein Quiz, arbeiteten an einem Betrag für die Website der Schule und schrieben für den Tagi.

Wir lernten viel über Tiere. Wir diskutierten Fragen wie: Wer sagt, dass der Bär in der Schweiz leben soll oder nicht? Ist der Fuchs in der Stadt gefährlich? Hat ein Jäger Respekt vor den Tieren und der Natur, wenn er sie ja abschiesst? Eine Gruppe schrieb die Regeln für das Verhalten in der Natur auf (siehe rechts).

Wir arbeiteten in verschiedenen Gruppen mit Kindern aus allen Klassen. Wir halfen einander und lernten voneinander. Und so geht unser Schuljahr langsam, aber respektvoll vorbei.
(Tages-Anzeiger)

 
     
     
     
     
   
Schneeschuhwanderung