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Klassenlager der 1. Sek.
21.5. bis 25.5.2007 in Caprino

 
     
 

Montag, 21.5.07

Hinreise:
von Meri Krasniqi und Rijad Ismaili (players)
Um 8 Uhr besammelten wir uns am Bahnhof Rüschlikon, um von dort zum Zürich HB zu gelangen.



Wir sassen ca. drei Stunden im Zug bis wir endlich in Lugano ankamen. Dort hatten wir eine Freistunde, um zu lunchen.
Einige vertrieben sich die Zeit in einem Pedalo und andere schlenderten durch die Strassen Luganos.
Bald kam das Schiff nach Caprino in Lugano an. Wir stiegen ein und
die Reise auf dem Schiff dauerte ziemlich genau eine Stunde.



Wir genossen die Aussicht und das herrliche Wetter, bis wir langsam aber sicher in Caprino ankamen.
Dort mussten wir ziemlich lange warten bis die Lehrpersonen mit der Hausbesitzerin alles geregelt hatten. Wir bezogen unsere Zimmer und danach trafen wir uns im Aufenthaltsraum, um Theaterstücke zu üben. Um die Räumlichkeiten unseres Lagerhauses genauer kennen zu lernen, musste jeweils eine Gruppe eine Geschichte zum jeweiligen Raum erfinden
und diese den andern vorspielen.





Vor dem Abendessen gab es eine längere Pause. Viele von uns gingen sogar baden! Als die Kochgruppe das Essen serviert hatte, konnten wir sehen, dass sie sich sehr Mühe gegeben hatten. Die Nudeln, der Salat und die Salatsauce waren sehr lecker. Wir hatten aber einen grossen Hunger und hätten gerne mehr gegessen.
Nun steht noch das Zähneputzen, Handyabgeben ? und die Nachtruhe vor uns. Und somit beenden wir unseren Text vom Montag.


Dienstag, 22.05.07
von Ninja Hürlimann und Franzi Rockstroh
Um 6:15 Uhr weckte uns Frau Bühlmann, damit die Sportlichen unter uns mit ihr joggen gehen konnten.
Wir spielten Theater, nachdem wir etwas spät zum Frühstück erschienenen waren. Die Klasse teilte sich in zwei Gruppen, in denen wir improvisierten. Es war sehr lustig. Schnell war der Morgen vorbei und wir gingen zum Mittagessen über.



Viele nahmen danach ein kühles, erfrischendes Bad im Luganersee.

Nun fuhren wir mit dem Schiff ins Zollmuseum nach Cantine die Gandria. Dort angekommen, konnten wir durch das Fenster schon einige Puppen sehen.



Sie stellten die ehemaligen Zöllner dar. In verschiedenen Räumen wurden uns einige spannende Schmugglerverstecke gezeigt. Wir erfuhren, dass ein Mann, Heroin in Kapseln heruntergeschluckt hatte, um sie so über den Zoll zu schmuggeln. Dann sahen wir Schuhe mit einer herausnehmbaren Sohle, eine Autotüre und ein Kartenspiel, in denen Drogen versteckt waren.



Wir machten uns nun auf den Heimweg. Wir liefen dem See entlang zurück nach Caprino. Obwohl der Wald sehr viel Schatten spendete, war es sehr heiss.
In Caprino mussten wir schnell in die Küche. Zum Abendessen gab es Käseschnitte.
Als nächstes stand wieder das Theaterspielen auf dem Programm. Die Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir machten ein Improvisationstheater. Es gab ein Zöllner und zwei Reisende, die einen unerlaubten Gegenstand in ihrem Koffer hatten. Dies dauerte zirka eine Stunde. Der Tag war schnell vorübergegangen und bald gingen wir ins Bett. Gute Nacht!

Mittwoch, 23.5.07
von Marija Ivkovic und Andrina Voser
Frau Tschurr hatte uns um 7.00 Uhr aus unserem schönen, tiefen Schlaf geweckt. Als wir aufgestanden waren, gingen alle in den Esssaal. Niemand freute sich auf die Wanderung. Nach dem Essen erledigten alle ihre Ämtli. Um 10.15 Uhr kam unser Schiff und wir machten uns auf die Reise.

Wir fuhren mit dem Schiff bis Lugano und von dort aus nahmen wir die Standseilbahn, die uns auf den San Salvatore hinauf führte.



Was uns speziell freute, war, dass wir in Lugano Nina, unsere Schulsolzialarbeiterin, trafen. Sie begleitete uns den ganzen Tag.

Vom San Salvatore hatten wir eine wunderschöne Aussicht. Von da oben sahen wir: die Swiss Miniatur in Melide, den ganzen Luganersee und den Berg San Giorio.


Es war ziemlich heiss an diesem Tag. Wir spazierten den Berg hinunter Richtung Morcote. Manchmal hörte man ein paar Mädchen kreischen. Herr Huber hatte uns eine riesige Angst eingejagt, weil er uns erzählt hatte, dass es in diesem Wald Schlangen habe. Zum Glück sahen wir nur Eidechsen. Auf einem schönen Hügel machten wir endlich nach 2 ½ Stunden eine Mittagspause.



Dann ging’s weiter, zum Glück abwärts.



I n Morcote waren wir eine halbe Stunde zu früh angekommen, deshalb durften wir noch ein bisschen durch das Dorf schlendern. Jeder und jede kaufte sich ein Eis. Mit einem roten Privatschiff fuhren wir dann nach Hause. Die Fahrt dauerte etwa 45 Minuten.
Schnell stiegen wir aus, rannten in unsere Zimmer und zogen alle unsere Badesachen an. In unserem Zimmer gab es einen riesiges Chaos, denn in Marias Badehose befand sich eine Spinne. Aber der Höhepunkt kam erst noch. Plötzlich schrien in unserem Zimmer alle wild durcheinander: Am Boden hatte es einen kleinen, schwarzen Skorpion. Zum Glück kamen Herr Huber und Herr Gautschi ins Zimmer und entfernten ihn. Wir erfuhren von der Hausbesitzerin, dass es ein ungiftiger Skorpion war. Nach dieser grossen Aufregung brauchten wir eine Abkühlung und alle gingen schwimmen.

Das Abendessen hatte Verspätung, deshalb gab es erst um acht Uhr Essen. Es gab Spaghetti mit Pomodoro- und Bolognesesauce und Salat. Nach dem Essen gingen die einen schwimmen und die Kochgruppe musste alles abwaschen. An diesem Abend hatten wir frei. Im Esszimmer schauten die einen Fussballmatch (Liverpool gegen Milan) und die anderen machten Spiele.
Da es schon 22.30 Uhr war, mussten alle in ihre Zimmer gehen und sich für das Schlafen bereit machen. Wir gaben alle unser Handy ab und danach schliefen wir ein.

 

Donnerstag, 24.5.07
von Isa von Gerlach und Tessa Nievergelt
Um 6.45 Uhr weckte uns Frau Bühlmann, weil wir das Frühstück zubereiten mussten. Um 9.00 Uhr spielten wir alle Theater. Wir improvisierten, indem jemand den Anfang machte und sich in einen Gegenstand verwandelte. Es hat uns allen sehr viel Spass gemacht. Wir mussten schon früher gehen, da wir auch das Mittagessen zubereiten mussten. Nach dem Mittagessen ging es weiter mit dem Theater. Wir haben uns ein Stück ausgedacht, in dem man einen Ort in einen anderen verwandeln musste, was wir auch am Freitag in Lugano vorführen würden. Nach dem Theater gab es eine Stafette mit vielen Posten, wie zum Beispiel schwimmen, Liegestützen machen, rennen, Fussball jonglieren, situps etc.





Anschliessend gönnten sich fast alle von uns ein Bad im See. Wir spielten mit den Surfbrettern im Wasser und es hat riesig Spass gemacht.
Das Abendessen von heute war das Beste. Es gab Schnitzel mit Kartoffeln und Gemüsen. Heute fand schon der Schlussabend statt. Diese Woche ist wirklich sehr schnell zu Ende gegangen. Am Schlussabend gab es eine Disco, doch die Hälfte der Klasse sass draussen am Steg und hörte Musik. Nach einem leckeren Nachtisch gingen wir alle schlafen. So war nun auch der letzte Tag des Lagers vergangen, denn Morgen geht es ab nach Hause.

Freitag, 25.5.07
von Maurice Suter und Linda Aerne
Heute begann der letzte Tag. Alle mussten um 6:45 Uhr aufstehen. Alle packten ihre Siebensachen und deponierten das Gepäck im Theaterraum. Schliesslich konnten wir das lecker zubereitete Frühstück von der Kochgruppe von heute geniessen. Es ging stressig weiter mit dem Putzen des Hauses, welches wir bico- bello sauber hinterlassen mussten (wegen der Hausbesitzerin, die unter jedem Bett zweimal schaute, bevor sie den Daumen für ein Ok-Zeichen nach oben hielt). Also wurden uns die Putzämtli verteilt, wie zum Beispiel die Dusche säubern, das WC putzen, die Zimmer feucht aufnehmen usw.
Nach diesem stressigen Putzmorgen holte uns das Schiff um Viertel nach zehn am Schiffssteg von Caprino ab. Auf dem Schiff befand sich ein sehr netter Matrose, der sich mit uns unterhielt und uns in Lugano herzlich verabschiedete.
Angekommen am Bahnhof Lugano bekamen wir freundlicherweise von den Leitern und Leiterinnen acht Franken, um auf Nahrungssuche zu gehen. Die Theatergruppe führte noch die eingeübten Stücke auf einem Platz mitten in Lugano auf.



Nach diesem amüsanten Theater konnten wir noch etwas durch die Stadt schlendern und noch etwas Tessiner Luft schnuppern. Dann trafen wir uns alle am Bahnhof und dann ging es ab nach Hause. Alles in allem war es ein supertolles Lager!!! Die Lehrer und Lehrerinnen waren nach dieser Woche sehr müde.

Wir danken Herrn Gautschi, Herrn Huber, Frau Bühlmann, Frau Tschurr und der Hausbesitzerin ganz herzlich für den Aufenthalt im schönen Tessin!!!

 



 
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