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Autorenlesung von Nicolas Lindt:
1. Bericht
Als am Dienstag, 20. Januar, der Autor Nicolas Lindt
zu uns in die Schule kam, machte er auf mich zuerst einen
langweiligen Eindruck. Doch es war nicht so.
Bei einer Autorenlesung lesen die Autoren meistens eines ihrer
Bücher vor, doch Nicolas Lindt erzählte von seinem
Leben und von den Schlüsseln zu andern Welten: lesen,
Musik spielen können und eben lesen und schreiben. Er
stellte viele Fragen und wir konnten zurückfragen.
Er las uns einige seiner Kurzgeschichten vor und sagte uns,
worauf es bei einer Geschichte ankommt, was es braucht um
eine Geschichte zu schreiben und wie man überhaupt auf
eine Geschichte kommt. Besonders gut fand ich die Kurzgeschichte,
die sich in Zürich an der Bahnhofstrasse abspielte. Nicolas
Lindt hat in dieser Kurzgeschichte ein persönliches Erlebnis
geschildert.
Chris
Autorenlesung von Nicolas Lindt:
2. Bericht
Am Dienstagnachmittag, 20. Januar 04, füllte sich der
Singsaal allmählich. Alle warteten gespannt auf den Autor
Nicolas Lindt. Als er den Saal betrat, wurden alle ganz still,
reckten die Köpfe nach ihm, um sich ein äusserliches
Erscheinungsbild von ihm zu machen. Ich hörte ein paar
Jugendliche über ihn zu diskutieren: ,, Ist der gross!“
oder, ,,so hab ich ihn mir genau vorgestellt.!“ Viele
dachten schon, die nächsten zwei Stunden würden
todlangweilig! Aber dem war nicht so.
Diese Autorenlesung unterschied sich von allen anderen! Zuerst
stellte er sich vor und erzählte etwas über seine
Familie, dass er vier Söhne hätte und über
seinen Beruf als Autor. Am liebsten wäre er Musiker geworden,
aber dazu benötigte er den gewissen Schlüssel zum
Spielen, den er nicht fand. Er erzählte uns, dass fast
jeder Mensch wertvolle Schlüssel besitzt. Den erste zum
Lesen und den Zweiten zum Schreiben. Wenn man diese einmal
besitzt, verliert man sie nie mehr.
Bei anderen Lesungen mussten wir immer ganz still sein, aber
heute durften wir uns mitbeteiligen. Wir gingen auf die Fragen
ein, die er uns stellte. Wie zum Beispiel, dass der Beruf
Musiker ein sehr ähnlicher Beruf ist, wie der des Autors.
Beide erfinden und schreiben und wissen nie, wie der Song
oder die Geschichte zu Ende geht. An dieser Frage hatten wir
echt lange, bis wir sie beantworten konnten. Aber genug über
diesen Nachmittag geschrieben. Nicolas Lindt hat sehr viele
Bücher veröffentlicht, darunter auch Kurzgeschichten
und Romane. Derzeit schreibt er seit drei Jahren an einem
Roman. Dazu wollte er uns aber noch nicht zuviel verraten,
ausser, dass es sich um einen einzigen Tag im Leben einer
Person handelt. Das konnten wir fast nicht glauben! Zwei Kurzgeschichten
las er uns auch noch vor. Mir hatten sie sehr gut gefallen,
da sie manchmal typische Situationen im Leben beschreiben.
Gegen halb vier Uhr verabschiedeten wir uns von dem Autor
Nicolas Lindt und verliessen sehr zufrieden den Singsaal.
Silvan E.
Autorenlesung von Nicolas Lindt:
3. Bericht
Um 13:45 Uhr am 20. Januar 2004 begann die Lesung von Herrn
Lindt. Die
Kurzgeschichte "Die Linner Linde", die wir in der
Schule gelesen hatten, um
einen Eindruck seines Schreibstils zu bekommen, fand ich nicht
so spannend.
Deswegen dachte ich schon, dass dieser Nachmittag lang werden
würde. Doch es stellte sich heraus, dass einige seiner
Werke amüsant und interessant sind.
Mir persönlich gefiel "Der Schweinehirt". Da
geht es darum, dass er in ein
Restaurant kommt, sich an einen Tisch setzt und der Chef des
Personals
höchst persönlich seine Bestellung entgegen nehmen
möchte. Da das nicht sofort geschieht, wird der Personalchef
ungeduldig, bis Herrn Lindt diese Worte rausrutschen: "Chasch
du eus ä chli Ziit lah?" Da antwortet der Personalchef
verwundert: "Häm mir zäme schomal Säu
ghüetet?"
Da steht er auf, der Glanz des Lokals erlischt und in der
Phantasie wird
das Restaurant zu einem Schweinestall. Mir gefiel die Vorstellung,
wie er die Verwandlung des Restaurants in einen Schweinestall
beschrieb.
Herr Lindt war mir auch sympathisch, weil seine Ausstrahlung
und die Art und Weise, wie er Dinge erklärte, für
jedermann verständlich waren. Zwischendurch stellte er
auch Fragen, sodass wir uns aktiv an der Autorenlesung beteiligen
konnten.
Il kook
Autorenlesung von Nicolas Lindt:
4. Bericht
Ich finde, Nicolas Lindt schreibt Bücher,
die eher für Erwachsene geeignet sind.
Aber seine Kurzgeschichten sind sehr spannend und witzig.
Die eine Kurzgeschichte, als er mit dem Rad über die
Kreuzung wollte und dem Spiegel nicht traute, war eine spannende
Geschichte. Nicolas Lindt hat alles gut erklärt. Er sagte,
jede Gabe die man hat, ist ein Schlüssel, seine Schlüssel
seien das Schreiben und Lesen. Vor etwa 300 Jahren konnten
nur die Adligen, die Päpste und die Frauen aus gutem
Hause lesen. Und bei uns sei das selbstverständlich.
Im Deutsch lasen wir eine Geschichte von Nicolas, über
eine Linde. Die fand ich eher langweilig, als ich sie gelesen
habe. Ich finde, seine Geschichten könnten mehr „action“
vertragen. Aber die Lesung war spannend, weil er uns immer
wieder Fragen gestellt hat. Das war die erste Lesung, an der
wir uns intensiv beteiligen konnten. Das war sehr gut.
Lukas
Autorinnenlesung schon in der 1.
Sek.
Auch schon vor einem Jahr kamen wir in den Genuss einer Autroinnenlesung.
Damals las uns Anja Tuckermann aus Berlin aus ihrem Buch "Muscha"
vor.
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