Viel Interesse für das Schulprogramm der Oberstufe
Rüschlikon: Gut besuchter Informationsabend

Oberstufenschulleiter Stefan Bruhin stellte vor einigen Tagen zusammen mit Stellvertreter Bruno Stürmlin anlässlich eines Informationsabends zahlreichen Eltern das Schulprogramm der Oberstufe für die kommenden drei Jahre vor.

Von René Kummer
Für Schulleiter Stefan Bruhin und Stellvertreter Bruno Stürmlin ist der ausgezeichnete Besuch des Informationsabends ein sehr positives Signal seitens Eltern gegenüber der teilautonomen Volksschule.


Schulleiter Stefan Bruhin (rechts) und sein Stellvertreter Bruno Stürmlin orientierten über das Schulprogramm der Oberstufe. (Foto: RK)

Bekanntlich war die Oberstufe an der dreijährigen Projektphase von TaV beteiligt. Mit ihrer Anwesenheit zeigen sie ihr Interesse an der Entwicklung unserer Schule, dies ist für uns Lehrpersonen Motivation und Ansporn zugleich, unsere Schule so zu führen, dass wir den Bedürfnissen der jungen Menschen die hier zur Schule gehen optimal entsprechen können', sagte Bruhin.
www.schulerueschlikon.ch
Durch die Übergabe von mehr Kompetenzen und Verantwortung an die einzelnen Schuleinheiten habe sich der Gestaltungsrahmen der Schule vergrössert. Um die Qualität auf dem gewünschten Niveau zu halten und weiter zu verbessern, nehme die Oberstufe Rüschlikon auch am dreijährigen Projekt "Qualitätsmanagement" der Bildungsdirektion teil.

Mit berechtigtem Stolz zeigte Bruno Stürmlin den Anwesenden darauf die in eigener Regie gestaltete, übersichtlich aufgebaute Internetseite der Schule Rüschlikon.
www.schulerueschlikon.ch enthält eine Fülle von Informationen. Vom Ferienplan über aktuelle Anlässe, Adressen wichtiger Personen bis zum Jahresprogramm, ist hier alles zu finden, was von der Schule Rüschlikon und ihrem Umfeld handelt. Die Website soll Eltern und interessierte Personen umfassender und aktueller mit Informationen versehen, als das bisher der Fall war. Unter folgender e-mail-Adresse sind Kontakte zur Schule möglich: gsrueschlikon@bluewin.ch

Projektplan 2002 - 2005
Gemeinsam stellen darauf die beiden Lehrer den Projektplan der Schule für die nächsten 3 Jahre vor. Einleitend zeigte Schulleiter Bruhin kurz die Entwicklung von der einstigen Sekundarschule zur Teilautonomen Volksschule auf. Die Teilautonome Volksschule sei einfach gesagt der Schritt von ’Ich und meine Klasse' hin zu ’Wir und unsere Schule'. Das Gefäss TaV müsse nun von der Basis, den einzelnen Schulgemeinden, mit lebendigen Inhalten gefüllt werden.

Die Oberstufe hat in diesem Zusammenhang einen umfangreichen Projektplan für die Jahre 2002-2005 zusammengestellt. Pädagogische Schwerpunkte sah und sieht man in der jahrgangsübergreifenden Zusammenarbeit. In diesem Bereich erarbeiten zur Zeit verschiedene Gruppen das Thema ’Mädchen sind anders-Jungen auch'. Gemeinsame Anlässe, Klassentage, Ateliertage und eine Sportwoche in Tenero im kommenden Frühjahr, sollen die Gemeinsamkeiten fördern und den Zusammenhang der Klassen untereinander stärken. Diese Aktivitäten sollen auch zur noch besseren Integration schwächerer Schülerinnen und Schüler beitragen.

Viel Gewicht legen Schulleitung und Schulpflege bezüglich der Qualitätssicherung auch auf die Weiterbildung des Lehrerteams. Wie Stefan Bruhin betonte, sei gerade dieser wichtige Punkt im TaV Schulbetrieb einfacher zu erreichen, liege die Weiterbildung doch zum grossen Teil im Entscheidungsbereich der Schule. Neben den traditionellen Schulbesuchen durch die Aufsichtsbehörde ist ein sogenanntes Hospitationskonzept eingeführt worden, in dem die Lehrer auf gegenseitiger Basis die Klassen ihrer Kollegen besuchen und darauf klare und gut fundierte Rückmeldungen geben. Ein Konzept, das sehr wertvoll sei und gute Erfolge zeitige, sagte der Schulleiter.

Bezüglich Elternbeteiligung und -information hoffe man, mit der neuen Internetseite auf eine noch bessere Zusammenarbeit. Auch die Mitbestimmung von Schülerinnen und Schüler in Schüler- und Klassenräten, ist ein Themenkreis, dem im aktuellen Projektplan grosses Gewicht beigemessen wird. "Immerhin können wir hier auf zwei erfolgreiche Projekte hinweisen, Pausenkiosk und Schüler-Aufenthaltsraum, die gut laufen", erklärte Bruhin.

Das stete Überdenken des einst formulierten Leitbildes, die wichtige Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule sowie die Suche nach einer geeigneten Partnerschule zwecks gegenseitiger Besuche und Rückmeldungen sind weitere Punkte, die für die Eltern nicht im Vordergrund stehen, die aber im Rahmen der Qualitätssicherung stets im Auge behalten werden.