| |
Alles fing um 7.45 Uhr beim Bahnhof Rüschlikon an.
Das Ziel war die Jugendherberge Rotschuo in Gersau. Am frühen
Morgen stand die 3.Sek etwas müde am Bahnhof. Alle waren
gespannt auf den bevorstehenden Tag: Wie wird wohl der Kletterpark
sein? Wird es Spass machen? Das war Thema und Gesprächsstoff
für die bevorstehende Zugfahrt nach Luzern.
Endlich in Luzern angekommen, trotteten wir in Richtung Bushaltestelle
und dann zur Luftseilbahn Richtung Pilatus. Wir schwebten
über grüne Tannenwälder, vereinzelten Häuser
und saftig grüne Wiesen. An der Endstation Fräkmüntegg
angekommen, warteten wir, bis wir endlich die Klettergurten
angelegt bekamen und los durften. Der Kletterpark war in verschiedene
Schwierigkeitsstufen unterteilt. Unsere Klasse war in alle
Himmelsrichtungen verstreut. Der Höhepunkt war ein 18
Meter hoher Holzpfahl, an dem man sich abseilen konnte. Es
brauchte viel Mut um sich von der obersten Plattform zu schwingen.
Nach dem selbst mitgebrachten „Zmittag“ und einer
Kletterpartie, gingen wir Rodeln. Die SchülerInnen der
3.Sek fanden beide Aktivitäten lustig und aufregend.
Nach diesem Spass kam die schockierende Nachricht: Wir mussten
bis zur unteren Seilbahnstation laufen!!! Das senkte die Motivation
erheblich. Dafür war die Erleichterung umso grösser,
als wir endlich wieder in der Seilbahn sassen und uns ausruhen
konnten. Dafür wurden wir mit einem schmackhaften Essen
belohnt. Alle wahren erleichtert, als wir in der Jugendherberge
ankamen und uns voller Freude auf die Betten legten und den
Abend genossen.

Der nächste Morgen fing mit einem feinen Frühstück
an. Alle assen sich an einem überwältigenden Buffet
satt. Da wussten wir noch nicht, dass wir noch über eine
Stunde länger als vereinbart laufen müssen...
Um 9:30 Uhr hiess es: „Packt all eure Badesachen. Wir
brechen auf: Ab in den Bus und dann rauf aufs Schiff.“
Das Schiff verwandelte sich in ein schwimmendes Fotostudio.
Fotos hier, Fotos da. Alle knipsten Bilder von sich und ihren
Freunden.
Auf halber Strecke bemerkte Herr Helfenstein, dass wir eine
Schiffstation zu früh ausgestiegen waren. Mit schmerzenden
Füssen schafften wir es doch noch an unser Ziel. Kristallblaues
Waser, Steine und Sand zierten unseren Badeplatz. Nachdem
eiskalten, etwas zu erfrischenden Badespass, fing es an zu
regnen. Nicht ganz trocken kamen wir verfrüht in der
Unterkunft an. Zwischen 15:00 Uhr und dem Nachtessen sassen
alle auf zwei roten Sofas, hörten Musik und hatten Spass.
Am letzten Tag war nicht so viel los. Etwas müde aber
doch erstaunlich gut gelaunt, standen wir am frühen Vormittag
vor der Badeanstalt Lido in Luzern. Da wir wegen des schlechten
Wetters nicht rein konnten, war Minigolf unsere Alternative.
Der restliche Tag war mit Mittagessen und Shoppingzeit besetzt.
Sehr müde sassen alle 23 SchülerInnen der 3. Sek
im Zug Richtung Rüschlikon.
Das waren unsere drei tollen Abschlusstage zusammengefasst.
Dank vielen Fotos werden wir uns auch mit 50 noch an diese
lustige und anstrengende Zeiten erinnern.
Igea Cesarano
|
|