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Jasmin und Alejandro, zwei Jugendliche aus der 3. Sek,
im Gespräch mit Eveline Tschurr
1. Danke, dass ihr euch bereit
erklärt habt, mir einige Fragen zu beantworten. Was steckt
denn genau hinter diesem Kürzel ECDL, der heute auf eurem
Stundenplan steht?
Alejandro: ECDL steht für European Computer Driving Licence.
Jasmin: Es ist ein Diplom.
Alejandro: Wenn man es wörtlich nimmt ist es „die
europäische Lizenz zur Anwendung des Computers“.
Jasmin: Beim ECDL Core, das wir hier machen, legt man in 4
von 7 Modulen eine Prüfung ab, nämlich Textverarbeitung
WORD, Tabellenkalkulation EXCEL, Präsentation POWERPOINT
und Dateimanagement.

2. Ihr seid die erste Klasse, die
dieses Fach im Rahmen des Wahlfachangebotes wählen konnte.
Welches waren eure Beweggründe, diesen Kurs zu besuchen?
Jasmin: Computerkenntnisse sind heute einfach überall
gefragt. Wenn man in diesem Bereich nicht drauskommt, bleibt
einem einiges verwehrt.
Ausserdem macht es mir grossen Spass, am Computer zu arbeiten.
Alejandro: Ich möchte mir einen technischen Beruf aussuchen.
Auch Informatiker kam für mich lange in Frage. Ich dachte
mir, dass mir die Fertigkeiten, die ich in diesem Kurs erlerne,
bei meiner Lehrstellensuche sehr hilfreich sein könnten.
3. Und, hat es denn nun geholfen?
Alejandro: Viele haben zu mir gesagt, es sei gut, dass
ich diesen Kurs besuche.
Jasmin: Beim Schnuppern war meine Lehrmeisterin sehr beeindruckt,
als sie sah, was ich auf dem Word alles kann. Da sie nebst
dem Verkauf auch jemanden für ihre Homepage braucht,
wählte sie mich aus.
4. Wie sieht eine solche ECDL-Lektion
aus?
Jasmin: Es ist bei jedem Modul ganz klar vorgegeben, welche
Kompetenzen man haben muss. Bei Word und Excel machten wir
viele Übungen, beim Powerpoint sind wir momentan daran,
eine Präsentation zu einem eigenen Thema zu gestalten.
Alejandro: Die Lehrperson erklärt zu Beginn, wie es geht
und danach probieren wir es selber aus.

5. Im Januar habt ihr die ersten
beiden Tests abgelegt. Wie lief dies ab?
Jasmin: Die Experten kamen an unsere Schule. Man sass am Computer,
links und rechts durch einen Karton vom Nachbar abgeschirmt.
Man musste nichts schreiben, sondern es kam eine Frage und
man musste nur anklicken, welches Symbol für diese Anwendung
der nächste Schritt wäre. Zum Glück konnte
man im Hintergrund das jeweilige Programm offen haben, um
auszuprobieren, wenn man es nicht sicher wusste. Ich fand
es trotzdem schwieriger als erwartet.
Alejandro: Ja, man hat halt nur 30 Minuten Zeit für 36
Fragen, da kann man nicht lange herumtüfteln.
6. Wart ihr denn nun erfolgreich?
Alejandro: Ich war sehr erfolgreich (strahlt). Ich habe beide
Tests bestanden. Beim Word hatte ich keine Probleme. Dies
habe ich auch nicht anders erwartet. Bei Excel hatte ich während
des Tests ein schlechtes Gefühl und rechnete nicht mehr
mit 75%, die man zum Bestehen braucht. Doch es hat dann geklappt.
Die zwei anderen Module stehen im Juni an.
Jasmin: Ich bin mit mir zufrieden, denn ich befürchtete,
bei beiden durchzufallen und habe dann aber das Word bestanden!
Bei Excel bin ich gescheitert. Ich fühlte mich unsicher,
obwohl ich sehr viel gelernt habe. Wenn wir die beiden weiteren
Module ablegen, kann ich das Excel nochmals versuchen. Ich
glaube daran, dass ich schlussendlich alle vier in der Tasche
haben werde.
7. Könnt ihr dieses Fach
den zukünftigen 3. Sek-SchülerInnen empfehlen?
Alejandro: Es ist eine spannende Sache und man kann es in
der Zukunft sicherlich gut gebrauchen. Man hat damit wirklich
Vorteile.
Jasmin: Ja, es ist wirklich ein gutes Fach. Die SchülerInnen
müssen einfach wissen, dass es kein „chilliges“
Fach. Man muss wirklich Einsatz geben, um dann auch zu bestehen.
Ich empfehle es weiter, denn ich bin sehr froh, dass ich es
gewählt habe.
Herzlichen Dank für das Gespräch und ich drücke
euch für die beiden weiteren Module natürlich die
Daumen!
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