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SEIS ist ein Instrument der Selbstevaluation in Schulen
auf der Grundlage der Feedbacks von Eltern, SchülerInnen
und Lehrpersonen ein. Zusätzliche Informationen dazu
befinden sich unter http://www.seis-deutschland.de/
Am 4. November folgten acht Eltern der Einladung der Schulleitung,
um Einsicht in die Ergebnisse der SEIS-Umfrage zu nehmen.
Einerseits ging es darum, dass sich die Anwesenden ein Bild
des umfangreichen Datenmaterials machen konnten, andererseits
waren die Eltern aufgerufen, ihre persönliche Interpretation
der Ergebnisse kundzutun und Vorschläge zu machen, in
welchen Bereichen und auf welche Art Verbesserungen vorgenommen
werden könnten.
Im Bereich des Unterrichtens wünschen sich die Eltern,
dass das mündliche und noch mehr das schriftliche Ausdrucksvermögen
der SchülerInnen verbessert werden sollte. Strategien
zur Förderung des Durchhaltevermögens und vermehrtes
Training von Strategien zum Problemlösungsverhalten
sind gefragt. Gerade auch leistungsstarke SchülerInnen
verlangten nach Unterstützung und sollten Vorschläge
und Anreize zur Leistungssteigerung erhalten.
Von besonderem Interesse waren an diesem Abend die Ergebnisse
der SEIS-Umfrage in Bezug auf Qualität, Beliebtheit und
Ruf unserer Schule.
81 % aller Eltern schicken ihre Kinder gerne an unsere Schule,
16% äussern sich auf die diesbezügliche Frage negativ.
72% der Eltern würden unsere Schule weiterempfehlen
während 19% dies nicht tun würden.
Ebenfalls sind 72% der Eltern mit der Qualität des Unterrichts,
den ihr Kind erhält, zufrieden und 18% nicht.
Lediglich 51% der Eltern hingegen finden, dass unsere Schule
einen guten Ruf hat, 28% finden das nicht und der Rest von
21% äussert sich nicht zu dieser Frage.
Wie erklären sich die anwesenden Eltern diese Diskrepanz
zwischen der grossmehrheitlich positiven eigenen Erfahrung
mit unserer Schule und ihrer Einschätzung des Rufs unserer
Schule in der Öffentlichkeit?
Teilweise existiere die Vorstellung, das 3. Sekundarschuljahr
werde von SchülerInnen ohne grosse Motivation abgesessen
Die Anwesenden waren sich einig, dass die Qualität der
Oberstufe markant besser als deren Ruf sei. Den Ruf könne
die Schule nicht direkt verbessern. Es gehe darum, dass die
rund 80% der zufriedenen Eltern ihre positiven Eindrücke
andern vermitteln müssten. Besondere Leistungen von SchülerInnen
und auch der Schule insgesamt sollten nach dem Motto „Tue
Gutes und sprich darüber“ öffentlich gemacht
und besonders belohnt werden.
In diesem Sinne möchte die Sekundarschule vermehrt Gutes
tun und auch darüber berichten, ohne in Selbstlob zu
verfallen. Das Schul- und das Jahresprogramm mit den entsprechenden
Umsetzungsschritten sind die Mittel, um die Qualität
unserer Schule zu verbessern. Die Mitarbeit der Eltern in
Form der SEIS-Umfrage und des anschliessenden Auswertungsgesprächs
bildet ein wichtiger Bestandteil unserer Schulentwicklung.
Rüschlikon, 29.1.10/Schulleitung S. Bruhin
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