Schneeschuhwanderung
Kontakt
Portrait
Personen
Lage
Schulprogramm 09/13
Stundenplan11/12
Umstufungen
Jahresprogramm 11/12
Ferienplan 11 /12
Ferienplan 12 /13
Kontakt
Linksammlung
Downloads
Seeüberquerung
Adventsfenster
Erzählnacht
Klassenlager 2. Sek.
Arbeitseinsatz 3. Sek.
2010/2011
2009/2010
2008/2009
2007/2008
2006/2007
2005/2006
2004/2005
2003/2004
2002/2003

Klassenlager Caprino 1.Sek 2009

 
     
  Am Montag, 4. Mai, trafen wir uns um 9.30 Uhr am Bahnhof Rüschlikon, von wo aus unsere Reise ins Tessin begann. Als wir nach einer langen, aber auch lustigen Zugfahrt und einigen Malen umsteigen endlich an der Schiffsstation in Lugano ankamen, durften wir 1½ Stunden Freizeit geniessen, bevor wir mit dem Schiff nach Caprino fuhren. In unserem Lagerhaus angekommen, genossen wir den wunderschönen Blick auf den See, der direkt vor unserem Haus lag und trafen auf Frau Scaiotti, die Besitzerin des Lagerhauses.

Um 16 Uhr konnten wir endlich in unsere Zimmer, aber vorher mussten wir noch unser schweres Gepäck die Treppe hinauf schleppen, uff, war das schwer.
Bald darauf fingen wir schon an, an den Marotten zu arbeiten. Dies war nämlich unser Lagerthema. Nach fleissigem Basteln an der frischen Luft waren wir mit unserer Leistung recht zufrieden. Den Marottenkopf konnte man schon erkennen. Plötzlich merkten wir, wie hungrig wir waren. Zum Glück gab es schon bald Nachtessen. Die KöchInnen waren wir selbst, jeden Tag hatte eine andere Gruppe Koch- und Küchendienst. An diesem Abend fielen alle todmüde ins Bett.

Am nächsten Morgen vergass Frau Kreyenbühl uns Mädchen zu wecken, doch wir schafften es doch noch um 8 Uhr zum Frühstück. Diesen Tag verbrachten wir im und ums Haus, mit Basteln, spontanem Theaterspielen und Toto. Am Ende des Tages waren die Marottenköpfe schon fertig und unsere eigenen Köpfe hatten auch schon ein bisschen Farbe angenommen.

Mittwoch war Wandertag. Mit der Seilbahn fuhren wir auf den San Salvatore. Nachdem wir zehn Minuten zu Fuss marschiert waren, hatten wir eine herrliche Aussicht und machten viele Fotos.



Nun begann unsere ca. vierstündige Wanderung. Jeder hatte seinen eigenen Lunch dabei, den wir bei einem Spielplatz assen, obwohl Frau Tschurr eigentlich weiterlaufen wollte. Die Schokolade hoben wir dann für Frau Tschurrs Picknick-Plätzchen auf. Von dort hatten wir wieder eine schöne Aussicht. Einige schimpften, weil sie müde waren, andere rannten uns fast davon. Doch am Schluss kamen alle glücklich in Morcote an. Von dort aus wurden wir mit einem Privatschiff nach Caprino zurück gefahren. Einige wagten sich in den kalten See, ein paar wurden samt Kleidung ins Wasser geschupst. Nach einem feinen Nachtessen und etwas Freizeit schliefen alle erschöpft ein.

Am Donnerstag nähten wir die Marottenkleider und stellten die Marotten gegenseitig vor: Es gab ein Indianer, Mutter und Tochter Tussi, eine Biene Sumsum, Spassti, ein Scheich, ein Engel, ein Jäger, eine Puppe namens Börni, ein Soldat, ein Alien, ein Terrorist,… Danach gab es eine Vernissage mit unseren Marotten und wir selber bestimmten die Rangliste Es gab zwei erste Plätze: Biene Sumsum



und der Engel Patritzia.



Nach einem feinen Mittagessen bereiteten wir in Gruppen unser Marottentheater vor. Am Abend genossen wir die Vorstellungen und sogar Frau Scaiotti schaute zu. Es war richtig amüsant, alle hatten ein lustiges Stück erfunden. Den Rest des Abschlussabends konnten wir selbst organisieren, natürlich machten wir Disco...



Pünktlich um 7.30 Uhr waren wir am Freitagmorgen am Frühstückstisch, weil uns Frau Kreyenbühl das erste Mal geweckt hatte. Die vergangenen Tage hatte sie uns nämlich immer vergessen. Doch an diesem Tag hiess es nicht einfach mit den Marotten spielen und Spass haben, sondern wir mussten das ganze Haus putzen, leider gehört das immer auch zu einem Klassenlager.



Endlich waren wir fertig und konnten uns draussen noch ein bisschen entspannen. Wie bei der Hinreise durften wir wieder 1½ Stunden Freizeit in Lugano geniessen. Dieses Mal erhielt jeder 10 Fr. fürs Mittagessen. Einige gingen mit den Marotten los und spielten den Passanten etwas vor, danach traf sich aber die halbe Klasse zufälligerweise im Mac wieder. Leider war es schon bald Zeit für die mühsame Rückreise nach Rüschlikon. Nach dieser lustigen, aber wegen der Umsteigerei auch etwas stressigen Reise kamen die meisten pünktlich um 17 Uhr in Rüschlikon an. Alle Mamis und Papis warteten schon. Zwei Eltern mussten sich noch etwas gedulden, denn Frau Kreyenbühl und Herr Hugentobler hatten am Zürich Hauptbahnhof zusammen mit zwei Schülern unseren Zug verpasst. Am Montag trafen wir uns aber alle braun gebrannt und glücklich wie nach den Ferien in der Schule wieder.

Herzlichen Dank an unsere Klassenlehrer Frau Kreyenbühl, Frau Tschurr und Herrn Hugentobler! Auch ein Dankeschön an Herrn Bruhin und Wolfgang, sie waren je für die Hälfte der Zeit in der Küche zuständig.

Im Namen der 1. Sek


Tamara Engelì + Judy Bloch

 


 
Schneeschuhwanderung