| Im Rahmen des Faches Religion
und Kultur reiste die 1. Sek. Rüschlikon am 10.
Januar 2008 nach Schlieren in die Moschee der bosnischen
Gemeinschaft. Hier der Bericht von Simon Schreiber:
Der Präsident der Moschee in Schlieren heisst uns
vor dem Eingang herzlich willkommen. Wir müssen
gleich die Schuhe ausziehen und schleichen leise in
die Moschee hinein, da noch ein Mann der DHL am Beten
ist. Als er fertig ist, dürfen wir dem Präsidenten
Fragen stellen, die er sehr ausführlich beantwortet.
Er erklärt uns, dass Männer und Frauen gleichberechtigt
sind, doch er nimmt praktisch immer Knaben an die Reihe.
Also doch nicht ganz die gleichen Rechte!
Das Minarett (erhöhter Platz) mit Samtteppich für
den Imam (Vorbeter). Als das Nachmittagsgebet bevorstand,
hörte man hinten in den Waschräumen das Wasser
rauschen. Die Betenden müssen sich zuerst waschen.
Danach war es wieder eine Weile still, bis ein Mann
nach vorne trat und anfing, ein islamisches Loblied
zu singen. Als er fertig war, kamen sechs weitere Männer
dazu. Da der Imam krank war, stieg der Älteste
der Männer auf das Minarett und sagte das Gebet
vor. Die anderen sprachen es leise nach. Es war beeindruckend!

Dies ist eine nachgebaute Moschee von Bosnien. Der Präsident
teilte uns mit, dass die echte Moschee schon zwei Mal
zerstört worden war. Nun steht sie wieder. Freunde
von Bosnien haben ihnen als Geschenk diese nachgebaute
Moschee überreicht. Die kleinen Lämpchen bringen
sie zum Leuchten. Wir durften die Treppe hochsteigen,
um sie näher anzuschauen. Sie sah sehr schön
aus.
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