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| von Ariane Oesch und Regina Krüttli Im Wald angekommen wurden die Kinder in 14 verschiedene Gruppen eingeteilt
und begannen ihren Parcours. Ein Hindernislauf über Baumstämme
und Seile sowie ein Paarfangis wärmten sofort auf. Weitwurf wurde
mit Steinen oder Tannzäpfen geübt. Wer baut mit dem vorhandenen
Waldmaterial das höchste Gebilde? Auf einem 10 Meter langen Weg
sind verschiedene Gegenstände versteckt, die nicht in den Wald
gehören, wer findet sie und schreibt sie alle auf? Mit verbundenen
Augen über Wurzeln und unebenen Waldboden einer gespannten Schnur
entlang zu gehen, braucht auch ein bisschen Mut. Naturmaterialien unter
einem Tuch zu ertasten und richtig zu benennen ist doch nur für
kleine Kinder, oder doch anspruchsvoller als es aussieht? Die Schüler und Schülerinnen absolvierten Posten für
Posten mit Interesse, aktiv und erstaunlich friedlich. Auch die jüngeren
Kinder machten mit und wurden wenn nötig von den älteren Kindern
unterstützt. Beim Znüni blieben die meisten nicht lange sitzen
und bewegten sich weiter. Der Wald ist ein idealer Spielplatz und animiert
immer wieder zu den verschiedensten Aktivitäten. Rückmeldungen einiger Kinder: „Ich han öpper kenne
glernt. De Bueb wohnt bi mir i der Nöchi, goht aber is Schulhus
Dorf“. Anderntags wurde ich als Lehrperson vom Moos auf dem Pausenplatz des
Schulhauses Dorf laut begrüsst: „Hallo, du warst doch gestern
auch im Wald“. Die Begrüssung freute mich und zeigt doch,
dass mit schulhausübergreifenden Anlässen auch Kontakte geknüpft
werden.
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