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am: 11.04.2005 im Schulhaus Dorf von 19.30 - 22.10 Uhr

Teilnehmer: 21 Elternrats-Mitglieder
(Entschuldigt: D. Maron, Th. Ziegler, C. Faissler, S. Nadig, S. Kittelmann, G. Pandiani, K. Witschi, N. Schmid, Chr. Kilchherr, Chr. Herzog;
Unentschuldigt: B. Berchthold, B. Dössegger, St. Aberer)

Leitung: Katharina Giger

Protokoll: Uta Jelitto

Traktandenliste:
- Protokollabnahme
- Verabschiedung des Reglements
- Projektbesprechung
- Diverses
- Vorbereitung der nächsten Sitzungen

Katharina Giger eröffnet die 4. Sitzung des Elternrates (ER) und begrüsst alle Anwesenden.

1. Protokollabnahme
Das Protokoll der 3. Elternratssitzung vom 08.02.2005 wird ohne Gegenstimmen angenommen.

2. Verabschiedung des Reglements

Thomas Steinebrunner erläutert die letzten Veränderungen:
- § 17: Zustellung der Sitzungsunterlagen, soweit vorhanden, mit Einladung und Traktanden-liste 3 Wochen vor der Sitzung.
- § 37: Kredit von 3'000.-- Fr pro Kalenderjahr für Projekte der Elternmitwirkung.
- § 38: Spesenpauschale für Präsidiumsmitglieder geht nicht zu Lasten des Kontos "Eltern-mitwirkung".
Das Reglement wird daraufhin mit einer Gegenstimme zuhanden der Schulpflege verabschie-det.

3. Projektbesprechung
PG " Blockzeiten"
Nach einem Dank an Martin Peter für die Durchführung der Umfrage sowie an Uta Jelitto und Maja Bischofberger für deren Mithilfe, informiert David Jans über die durchgeführte Eltern-Umfrage zur Nachmittagsbetreuung, deren Rücklauf mit knapp 40% ein gutes Ergebnis darstellt.
Die PG wird aufgrund der Ergebnisse und mit Zustimmung des Elternrates sowohl mit dem Hort als auch mit dem Schülerclub (insbesondere im Dorf, Verlegung der Kapazitäten von früh auf nachmittags) einen eventuellen Ausbau der Kapazitäten am Nachmittag (nach dem Mittagstisch bis 15.30 Uhr, evtl. bis 17.00 Uhr) diskutieren. Ein dritter Arbeitsschwerpunkt ist das Angebot von Kursen. Dazu werden jedoch weitere Informationen über das Freifachangebot abgewartet (Freifächer werden ab dem neuen Schuljahr durch die Schule in Blöcken von jeweils 10 Wochen für zwei Stunden am Nachmittag ab 15.30 Uhr angeboten werden.).
Daniel Kosch weist darauf hin, dass die Betreuung am Nachmittag kostendeckend sein muss. Weiterhin müssen der Träger der Betreuung festgelegt und die unterschiedlichen Kosten für Hort bzw. Mittagstisch und Schülerclub (evtl. nach einem Pilotjahr) neu geregelt werden.
Die neu einzuführenden Blockzeiten gelten nur für die 1. - 3. Klasse.
Die PG möchte den Eltern am 10. Mai die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage vorstellen und erläutern, inwieweit die Nachmittagsbetreuung neu abgesichert werden kann.

PG "Brauchtum - Rituale"
Die PG stellt ihre Überlegungen zum Einschulungsritual, zum zukünftigen Schulfest und zum Räbeliechtli-Umzug vor und betont, dass die Initiative jeweils von den Delegierten bzw. Eltern auszugehen hat. Nachfolgend werden nur die wichtigsten Punkte aufgeführt:
- Einschulungsritual: Ziel ist ein festlicher Rahmen für die Einschulung sowie die Möglichkeit zum Kennenlernen der Eltern. Angleichung der Einschulungsrituale im Schulhaus Dorf und Moos. Apero für Eltern in der Zeit von 9.00 - 10.00 Uhr, organisiert durch Delegierte bzw. Eltern der 2. Klassen. Einladung durch die Lehrer. Überreichen einer Sonnenblume durch Schul-Götti sowie eines Einschulungs-Weggens. Klassenfoto. Musikalisches Ständchen durch Schüler-Band oder ältere Kinder.
- Schulfest: Erlebnis für Kinder, Eltern und Lehrer, das zur weiteren Integration beitragen soll. Schulfest muss "wachsen" können. Mai und September als günstige Monate. Organisation des 1. Schulfestes im Mai 2006 mit Bezug auf die Einweihung der neuen Turnhalle. Organisation durch Delegierte und Eltern auf der Grundlage konkreter Vorgaben durch die PG. Elemente: Musik, Spiele, Essen und Trinken, Theateraufführungen, Sport, Ausstellungen etc.
An der Mitarbeit Interessierte melden sich bitte bei Claudia Süssmuth-Dyckerhoff (Tel. 01/724 4277, claudia_suessmuth-dyckerhoff@mckinsey.com).
- Räbeliechtli-Umzug: Das Schnitzen der Räben und der Umzug soll auf vielfachen Wunsch der Eltern wieder im Gruppenverband erlebt werden können. Räben schnitzen mit Unter-stützung von Eltern, Göttis oder Schul-Göttis. Beim Umzug wird die Gruppe von einigen wenigen Eltern begleitet.
Jürg Walter fordert die PG dazu auf, ihre Überlegungen auf der nächsten Schulkonferenz vorzu-stellen. Bezüglich des Einschulungs-Rituals kann sich die PG an die Teamleiterinnen wenden.

PG "Sicherheit 1 - Dorf"
Trotz Unmut unter Schülern und Eltern über die Pausenplatzsituation hat sich niemand an die PG gewandt. Ein Vorschlag zum weiteren Vorgehen (mit Gültigkeit für alle PG) wurde von der PG Kommunikation vorgestellt, diskutiert und angenommen. Demzufolge wird sich die PG nochmals an alle Delegierten Dorf sowie an die Lehrer wenden, um deren Meinung zur Pausenplatzsituation zu erfragen. Die Situation wird laut Daniel Kosch nicht von allen Betroffenen gleich bewertet und die Handlungsmöglichkeiten seien sehr begrenzt.

PG "Kommunikation"
Neben der zeitweise noch ungenügenden Kommunikation innerhalb des Elternrates schätzen einige Delegierte auch den Kontakt zu den Klassen-Eltern, der Basis, als zu gering ein. Abhilfe schaffen können der informelle Kontakt, insbesondere per Email, und das Einberufen von mind. zwei Elternabenden pro Schuljahr. Die PG Kommunikation wird über weitere Kontaktmöglich-keiten nachdenken, ohne dass die Eltern mit Emails oder Umfragen überschüttet werden.

PG "Sicherheit 2 - Moos"
Laut einer Elternanfrage sind des öfteren im Schulhaus Moos Sachen entwendet worden, was einige Delegierte bestätigen konnten. Für genauere Informationen kann sich die PG an die Lehrer im Schulhaus Moos wenden. Weitere Handlungsmöglichkeiten wie Thematisieren von Diebstählen in der Klasse, Umfrage unter den Eltern, Infoblatt zu möglichen Folgen von Diebstahl etc. wurden zunächst zurückgestellt. Auf Bitte von Jürg Walter sollen alle Fälle von Diebstahl den Lehrern gemeldet werden, damit diesen nachgegangen werden kann.

PG "Gesundheit"
Die PG informiert über eine Website zum Thema "Trinken im Unterricht" (www.trinken-im-unterricht.de) und hat dazu auch entsprechende Broschüren (Leitfaden für Lehrer) bestellt. Als positives Beispiel wurde die Klasse 1 im Schulhaus Dorf (Frau Brander) erwähnt: Hier haben alle Kinder einen Trinkbecher mit ihrem Namen und können jederzeit Wasser trinken. Regelmässiges und ausreichendes Trinken erhöht nachweislich die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Kinder. Aus präventiven und gesundheitsfördernden Gründen sollte das Trinken im Unterricht gestattet und gefördert werden. Interessierte wenden sich bitte an Roy Cideciyan (Tel. 01-724 0118, cid@zurich.ibm.com).

PG "Sport"
Die PG arbeitet an der Erstellung einer kleinen Broschüre zu Sportangeboten in Rüschlikon und der näheren Umgebung. Dazu wurden zahlreiche Vereine mit der Bitte um Informationsmaterial angeschrieben. Die Broschüre soll zu Beginn des neuen Schuljahres verteilt werden. Weiterhin sind eine Projektwoche, ein Schnuppertag oder Schnupperstunden denkbar, wo Vereine ihre Sportangebote in der Schule vorstellen (wie z.B. durch den Ruderclub Thalwil schon geschehen).

PG "Lernen lernen"
Die PG bittet alle Delegierten um Rückmeldungen zum Themenbereich Lernen (Welche persönlichen Erfahrungen damit? Welcher Lerntyp bin ich? Welche Lerntechniken bevorzuge ich? etc.). Konkrete Fragen wird die PG an alle Delegierten versenden. Petra Keim und Karin Weber sind zur Mitarbeit in der PG bereit; weitere Interessierte wenden sich bitte an Farid Heer, Tel. 01-724 0471, farid.heer@bluewin.ch).

PG "Elternbildung"
Im September 2005 werden zwei Elternbildungsveranstaltungen zu den Themen Brainfood sowie Bewegung im Unterricht angeboten. Die Einladungen dazu werden noch verschickt.
Frau Gisela Niederwieser, Psychotherapeutin der Schule Rüschlikon, wäre bereit, gemeinsam mit einem Arzt einen Elternvortrag zum Thema POS-Kind (Psychologisch-Organisches-Syndrom) im Herbst dieses Jahres anzubieten. Petra Keim wird angefragt, ob der Elternrat diese Veranstaltung an den Elternverein weiterleiten darf.

4. Diverses
Das Präsidium gibt eine kurze Rückmeldung zur TaV-Tagung. Es wird vorgeschlagen, die Lehrer mit in den Verteiler des Protokolls aufzunehmen, um eine direkte und umfassende Information durch den Elternrat zu gewährleisten.
Die Pausenplatz-Kommission berichtet über den Stand der Dinge (Gestaltung des Zwischenplatzes, Trinkbrunnen) und fragt nach Interessenten für eine Baustellenbesichtigung. Katharina Giger, Katharina Witschi und Karin Weber werden den Elternrat bei der Grundstein-legung am 13.04.05 vertreten.
Petra Keim informiert über den VEZ (Vereinigung der Elternorganisationen im Kanton Zürich). Hier wäre ein Beitritt des Elternrates für einen jährlichen Beitrag von 150,- Fr durchaus sinnvoll (Informationen aus erster Hand, aktuelle Homepage, kantonale Vertretung und Vernetzung der Elternmitwirkung). Die Delegierten sollen sich über den VEZ (www.vez.ch) informieren; an der nächsten Elternrats-Sitzung im Juni wird über einen Beitritt des Elternrates abgestimmt.
Auf eine Anfrage zum neuen Schulstufenmodell informiert Daniel Kosch, dass sich derzeit eine Projektgruppe mit dem Pro & Contra auseinandersetzt. An dieser Stelle sei auch auf die neuesten Informationen auf der Internetseite der Schule Rüschlikon (www.schule-rueschlikon.ch) verwiesen. Ein entsprechender Bereich für die Präsentation des Elternrates ist noch in Arbeit.

5. Daten der nächsten Sitzungen
Die nächste Elternrats-Sitzung findet am 14. Juni 2005 um 19.30 Uhr statt.
Für die reibungslose Fortführung der Arbeit des Elternrates im neuen Schuljahr sind folgende Fragen zur Übergabe zu klären:
- Bereiten jeweils die Delegierten die Unterlagen für die Wahl (Stimmzettel, Wahlprotokoll) vor oder kann dies die PG Reglement übernehmen?
- Festlegung des Termines für die 1. Sitzung unmittelbar nach den Herbstferien
- Wird die 1. Sitzung sowohl von den alten als auch den neuen Elternratsmitgliedern besucht oder erscheint lediglich das Präsidium? (Es würde die 1. Sitzung leiten und die Geschäfte übergeben. Die Verabschiedung der alten ER-Mitglieder und ein erster Rechenschaftsbericht könnten demnach im Juni dieses Schuljahres erfolgen.)
- Wie übergeben die Delegierten in den einzelnen Klassen?
- Wie erfolgt eine Übergabe in den Projektgruppen?
Das Präsidium bittet alle Delegierten um eine Meinungsbildung bis zur nächsten Sitzung.

Rüschlikon, 14.04.2005

Uta Jelitto
Katharina Giger
Karin Weber


 
     
     
     
     
     
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