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am:
16.03.2006 im Schulhaus Moos von 19.30 – 22.30 Uhr
Teilnehmer: 25 Elternrats-Mitglieder
(Entschuldigt: Th. Trauth, D. Maron, V. Wigger, B. Dössegger)
Gast: D. Leins (Schulpflege )
Leitung: Andreas Guggenbühl
Protokoll: Uta Jelitto
Traktandenliste:
• Protokollabnahme
• Fortschritt Jahresprogramm 2005/06
• Schwerpunktthema „Gesunde Schule“
• Varia
Andreas Guggenbühl begrüsst alle Anwesenden zur
3. Sitzung des Elternrates (ER), insbesondere D. Leins, die
einen Beitrag zum heutigen Schwerpunktthema leisten wird.
Er gibt den Austritt von Nik Dürst (Klassendelegierter
6. Klasse Moos) und von Claudia Brunett (2. Klasse Dorf) bekannt.
Cl. Brunett wird zukünftig von Karin Daunois vertreten
werden.
1. Protokollabnahme
Das Protokoll der 2. Elternratssitzung vom 12.12.2005 wird
angenommen.
2. Fortschritt Jahresprogramm 2005/06
Projekt Sport: S. Leendertz
(Tel. 044 724 42 02, Sabine.Robert@freesurf.ch)
stellt die Liste vor, die derzeit 75 Sportangebote sowie 15
Freizeitangebote von Vereinen und anderen Anbietern in Rüschlikon
und Umgebung umfasst. Sie erklärt sich bereit, die Liste
einmal pro Jahr auf den neuesten Stand zu bringen, solange
sie Mitglied im Elternrat ist. Die Liste wird auf der Homepage
der Schule (www.schulerueschlikon.ch) allen Eltern zugänglich
gemacht.
Wer interessiert ist, weitere Freizeitangebote zusammenzutragen,
bzw. wer Ergänzungen zur Liste hat, melde sich bitte
bei S. Leendertz.
Projekt „Praktische Kommunikation“:
M. Pfeil (Tel. 044 724 0262,
the-pfeils@bluewin.ch) präsentiert den neuen Flyer
zum Elternrat, der gleichfalls auf der Homepage der Schule,
Rubrik Elternmitwirkung, erscheinen wird. Ausserdem werden
ihn alle Eltern der neuen Kindergärtner sowie der Schulanfänger
zusammen mit den Unterlagen der Schule erhalten.
Projekt GULLIVER: K. Weber
(Tel. 044 724 2903, wunt@bluewin.ch)
informiert zum geplanten Beitrag der Eltern für das GULLIVER-Einweihungsfest
im September 2006 (Ballone fliegen lassen, Postenlauf). Sie
stellt einen Antrag auf Kostenübernahme von Fr. 1'200.-
(Fr. 856,35 für Ballon-Aktion, Fr. 277.- für Saft-/Milchkuh)
aus dem Budget des Elternrates, der genehmigt wird. Da es
nach wie vor Fragen zur neuen Pausenplatzgestaltung gibt,
wird K. Weber an der nächsten Sitzung dazu informieren.
Interessierte an einer Bau-Führung können sich an
sie wenden.
Arbeitsgruppe Kommunikation:
Th. Braun (Tel. 044 724 2622, bhs@swissonline.ch)
informiert über die am 2.3.2006 stattgefundene Arbeitssitzung
mit der Schule und der Schulpflege und dankt allen Teilnehmern
für die gute und konstruktive Arbeit. Im Ergebnis der
Sitzung liegt eine Erweiterung zum Reglement vor, die mit
2 Streichungen angenommen wird. Darin verständigen sich
Elternrat und Schule auf eine offene, konstruktive und wohlwollende
Kommunikation. Halbjährliche Gespräche zwischen
Klassendelegierten und Lehrern sollen in erster Linie vertrauensbildend
wirken. Weitere Regelungen betreffen das Vorgehen der Klassendelegierten
bei Problemsituationen in der Klasse.
Sobald das erweiterte Reglement auch von der Schule und der
Schulpflege bestätigt ist, wird es auf der Homepage veröffentlicht.
In der Diskussion orientiert die Schule nochmals auf das direkte
Gespräch zwischen Eltern und Lehrern. Eine anonyme Sammlung
von Wahrnehmungen, Kritiken, Beurteilungen durch die Delegierten
wird nicht gewünscht.
Die AG wird den Dialog mit der Schule und der Schulpflege
über offene Fragen fortsetzen und in einem nächsten
Schritt Wünsche der Eltern nach regelmässigen Informationen
durch die Schule (z. B. Anzahl der Kinder, die aufs Gymnasium
gehen …) sammeln. Zu regelmässig wiederkehrenden
Fragen in den 6. Klassen (viele Kinder nehmen Privatunterricht,
Leistungsziele werden nach Meinung der Eltern nicht ausreichend
erfüllt etc.) wird R. Geiger eine Arbeitsskizze für
eine Projektgruppe entwerfen und an der nächsten Sitzung
vorstellen.
Arbeitsgruppe Gesundheit:
s. Schwerpunktthema
Wiederkehrende Aufgaben:
A. Guggenbühl informiert über ein Treffen zwischen
Präsidium sowie Schule und Schulpflege, welches zukünftig
zweimal pro Jahr stattfinden wird. Gesprochen wurde u. a.
über das Jahresprogramm der Schule, das Jahresthema,
über das Grümpelturnier, die Znüni-Pause (s.
u.) und über die Stufenschulhäuser.
Bezüglich Stufenschulhäuser informiert D. Kosch
die Anwesenden, dass derzeit eine Machbarkeitsstudie läuft,
deren Ergebnis im Mai erwartet wird. Die Schulpflege wird
daraufhin eine Empfehlung aussprechen. Sollte diese positiv
ausfallen, so wird die Kommunikation mit der Lehrerschaft,
mit den Eltern und der Öffentlichkeit aufgenommen. Schule
und Schulpflege versprechen sich von den Stufenschulhäusern
eine verstärkte Zusammenarbeit auf allen Stufen, eine
höhere Flexibilität beim gemeinsamen Unterrichten
sowie Synergien bei Fördermassnahmen oder beim Schulenglisch.
Auch die Oberstufe soll davon profitieren.
Nach der intensiven Diskussion im ersten Teil der Sitzung
wird die „gesunde Pause“
von allen dankbar angenommen.
3. Schwerpunktthema „Gesunde Schule“
Das Schwerpunktthema wird entsprechend den Aktivitäten
der AG Gesundheit in diesem Schuljahr in vier Teile gegliedert:
Zuerst informiert U. Jelitto über den konzeptionellen
Hintergrund der „Gesundheitsfördernden Schule“
sowie über das Erreichte in Rüschlikon.
Die Schweiz ist seit 1993 Mitglied im Europäischen Netzwerk
Gesundheitsfördernder Schulen. Die Idee geht zurück
auf die Ottawa Charta von 1986: Gesundheitsförderung
zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Mass
an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen
und sie zur Stärkung dieser zu befähigen. Gesundheitsfördernde
Schulen lassen sich auf einen Entwicklungsprozess ein. Sie
wollen durch gezielte Programme und Interventionen das Wohlbefinden
aller in der Schule fördern und dadurch die Schul- und
Bildungsqualität verbessern.
Kindergärten und Primarschule Rüschlikon sind seit
1999 Mitglied im Schweizerischen Netzwerk und tragen seit
diesem Schuljahr den Status einer „Alumni-Schule“,
d. h. einer Schule mit viel Erfahrung. Gesundheitserziehung
und Suchtprävention sind Teil des Leitbildes und haben
einen festen Platz im Schulprogramm und in den Jahresprogrammen.
In den letzten Jahren wurden vielfältige Projekte im
Kindergarten (z. B. spielzeugfreier Kindergarten, Ernährung,
Gefühle, Prävention sexueller Ausbeutung) und in
der Primarschule (z. B. „Ich – du – wir“,
Wege zum Gleichgewicht, die Einführung des Klassenrates
oder das Pflegen von Ritualen im Unterricht) realisiert. Die
Kindergärten haben sich vorgenommen, sich intensiv mit
den Themen der Gesundheitsförderung mindestens einmal
pro Jahr eine Woche auseinanderzusetzen, diese aber auch in
den Alltag einzubetten und die Eltern über die Themen
zu orientieren. Die Primarschule konzentriert sich in diesem
Schuljahr auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit den
Eltern beim Jahresthema: „Verwöhnte Kinder kommen
zu kurz“.
Die AG schätzt ein, dass sich Kindergärten und Schule
mitten auf dem Weg befinden. Sie wünscht sich, dass die
Schule regelmässig über die geleistete Arbeit informiert,
und betont die Integration der Themen in den Schulalltag.
Auf der Grundlage einer neuen Struktur ab dem nächsten
Schuljahr (Lehrervertreter und Elternvertreter sorgen sich
gemeinsam um Gesundheitsförderung und Suchtprävention,
s. u.) ist auch eine konzeptionelle Grundlage für die
weitere Arbeit wichtig, damit das Erreichte bewahrt wird und
die Schule sich als „gesundheitsfördernde Schule“
weiterentwickelt.
Die Lehrerschaft hat, mit Einbezug von Elternvertretern,
an der Schulentwicklungs-Tagung über verbindliche, gesundheitsrelevante
Unterrichtsthemen für die verschiedenen Klassenstufen
nachgedacht. D. Brander gibt dazu einen Überblick und
erläutert die Umsetzung der Themen anhand der jeweiligen
Materialien:
- Kiga: Im Schuljahr 2005/06 Thema Ernährung,
- 1. Klasse: Gefühle,
- 2. Klasse: Ich und Du (Einander kennen lernen, Gefühle,
Freundschaft),
- 3. Klasse: Mein Körper (Werkstatt),Ernährung (Pausenznüni),
- 4. Klasse: Ernährung (Nutrikids-Broschüre),
- 5. Klasse: In und Out (Werkstatt zum Thema Selbstwertgefühl
stärken),
- 6. Klasse: Koedukation (geschlechterspezifische Unterrichtsthemen).
Nach dem Erfolg der „gesunden
und bewegten Znüni-Pause“ mit Buffet, Wasserbar,
Infostand und diversen Spiel-Ideen hat die AG gemeinsam mit
der Kommission für Suchtfragen ein Konzept und eine detaillierte
Checkliste ausgearbeitet, die S. Nadig präsentiert. Die
Checkliste enthält Angaben über benötigte Infrastruktur
und Materialien, Vorschläge für Angebot und Einkaufsliste,
Ausführungen zur Organisation und zum Ablauf sowie eine
Helfer-Liste. Mit Hilfe der Checkliste sollen die Klassendelegierten
und Eltern der 2. und 3. Klassen einmal pro Schuljahr die
Znüni-Pause am Besuchsmorgen im jeweils anderen Schulhaus
gestalten, damit sie selber an ihrem Besuchsmorgen den Unterricht
ihrer Kinder besuchen können. Der Antrag, die Organisation
der Znüni-Pause als wiederkehrende Aufgabe in das Programm
des Elternrates aufzunehmen, wird angenommen.
Erstmalig sollte dies im nächsten Schuljahr stattfinden.
Da jedoch die Schule eine Woche zur gesunden Pausenverpflegung
plant und die Eltern dabei um Unterstützung gebeten hat,
erklären sich die Delegierten der 2. und 3. Klassen bereit,
nach den Frühjahrsferien erstmalig eine Znüni-Pause
als Auftakt zur Woche, dann aber im eigenen Schulhaus, zu
gestalten. Der Termin wird nach Rücksprache mit D. Brander
noch bekannt gegeben.
Schliesslich informiert D. Leins über die seit 1994 geleistete
Arbeit der Kommission für
Suchtfragen. Die Kommission, die sich aus Lehrervertretern,
Schulpflege, Fachleuten und Elternvertretern zusammensetzte,
soll zum Schuljahresende hin aufgelöst und ihre Aufgaben
in die TaV-Schulstrukturen überführt werden. Dazu
sollen je Schuleinheit (Primarschule und Oberstufe) ein Lehrervertreter
und ein Elternvertreter gewählt werden, die zukünftig
eine gemeinsame Verantwortung für Gesundheitsförderung
und Suchtprävention wahrnehmen, den Kontakt zum Netzwerk
und zu den Fachstellen halten, die Anliegen der Eltern aufnehmen
sowie Projekte planen und realisieren. Der Antrag von D. Leins,
die Anliegen der Eltern zukünftig
durch einen gewählten Elternvertreter wahrzunehmen,
wird angenommen.
Der Elternrat sucht dafür geeignete und motivierte KandidatInnen,
die bereit wären, diese Aufgabe zu übernehmen. Interessierte
melden sich bitte bei U. Jelitto (Tel. 043 388 00 30, ujelitto@tele2.ch).
Die Wahl eines Elternvertreters wird dann im Juni stattfinden.
4. Varia
A. Guggenbühl informiert über eine Einladung
des Elternforums Kilchberg:
Am 28. März wird das Forumtheater um 20.00 Uhr im Saal
der katholischen Kirche, Schützenmattstr. 25, das Stück
„Am gleichen Strick“
aufführen. Darin geht es um eine Szenenfolge zum Thema
Elternmitwirkung an Schulen (weitere Infos unter
www.forumtheater.ch).
Die nächste Sitzung des Elternrates findet am Montag,
dem 12. Juni 2006, statt. Schwerpunkte werden die Vorbereitung
der Wahlen und ein Rückblick auf 2 Jahre Eltenmitwirkung
in Rüschlikon sein.
M. Peter und Chr. Kobler informieren, dass sie die Eltern
ihrer Klasse mit Hilfe eines Elternbriefes über ihre
Arbeit unterrichtet und sie um eine Rückmeldung zum Elternrat
gebeten haben. Einige Anregungen, u. a. zum Thema „Gesundheit“,
werden an die AG weitergeleitet. Der Brief wird als Beispielvorlage
für andere Delegierte im Anhang an das Protokoll versandt.
Rüschlikon, 20.03.2006
Uta Jelitto
Andreas Guggenbühl
Maya Pfeil
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