Betriebsreglement mit neuer Tarifordnung Auf Beginn des Schuljahres 2009/2010
wurde das neue Betriebsreglement gültig. Die Betreuung
der Schülerinnen und Schüler an vier Standorten hat
sich bewährt. Zwei Standorte bieten Platz für Tagesstruktur,
zwei Standorte erweitern das Angebot über Mittag. Am Dienstag
und Donnerstag über Mittag werden so viele Kinder verpflegt
und betreut, dass die Räume vor allem bei der Schulanlage
Moos die Kapazitätsgrenzen erreicht oder überschritten
haben.
Personal
Der noch einmal erhöhte Personalbedarf konnte mit gut qualifizierten,
ausgebildeten Sozialpädagoginnen und Mitarbeiterinnen gedeckt
werden. Ausserdem steht den Sozialpädagoginnen bereits
ein bewährtes und eingespieltes Team von Mitarbeiterinnen
zur Verfügung. Im zweiten Semester ging die Hauptleiterin
in ihren Mutterschaftsurlaub. Die Leitungsfunktion konnte intern
mit einer Pensenerhöhung vergeben werden. Für den
Betreuungsanteil fand sich eine qualifizierte Sozialpädagogin,
welche die Stellvertretung mit viel Engagement ausfüllte.
Die Schulpflege hat auf den Januar 2010 den Stellenetat für
die gesamte Tagesbetreuung auf 608% erhöht. Diese Stellen
decken den Betreuungsbedarf ab, knapp blieben die Ressourcen
trotzdem für Teamsitzungen für die Mitarbeiterinnen
mit kleinen Pensen. Um die gegenwärtige hohe Qualität
der Tagesbetreuung aufrecht erhalten zu können, wird eine
Erhöhung der Stellenprozente angestrebt.
Verlegung der Mittagsbetreuung
im Moos ins Jugihaus
Um den engen Platzverhältnissen im Sportplatzhaus zu begegnen,
konnte auf Januar 2010 in das ehemalige Jugihaus gezügelt
werden. Dieser neue Standort hat zudem den Vorteil, dass er
näher beim Pavillon der Tagesbetreuung und der Schulanlage
Moos liegt. Mit relativ bescheidenem finanziellem Aufwand wurden
die Räumlichkeiten sanft renoviert und präsentieren
sich heute in ansprechendem Gewand und bieten den Kindern und
Jugendlichen Geborgenheit.
Auslastung / Belegung
Die zahlreichen Anmeldungen für die Tagesbetreuung der
Schule Rüschlikon belegen den Bedarf nach diesem Angebot
eindrücklich. Über die genaue Auslastung der Tagesbetreuung
geben die Tabellen zur Präsenzkontrolle zur Abrechnung
für die Anstossfinanzierung Auskunft.
Einkommensabhängige Tarife
/ Kostendeckungsgrad
Obwohl die Tarife erhöht wurden und mit dem neuen Betriebsreglement
auch die Absenzenregelung verschärft und Kündigungsfristen
eingehalten werden müssen, ist die Nachfrage nach den Betreuungsplätzen
nicht zurückgegangen. Nachdem im Schuljahr 2008/2009 noch
ein geringer Kostendeckungsgrad in der gesamten Tagesbetreuung
von ca. 30% erreicht wurde, hat sich dieser im Schuljahr 2009/2010
erfreulich auf rund 50 % erhöht (ohne Anstossfinanzierung
des Bundes).
Der administrative Aufwand für die Verrechnungen der Elternbeiträge
gestaltete sich überdurchschnittlich aufwändig. Trotz
der Pflicht, eine zweimonatige Kündigungsfrist einzuhalten,
treffen An- und Abmeldungen, Änderungen der Module und
Betreuungstage laufend ein und generieren neben enormen Koordinationsaufwand
mit den Betreuerinnen auch zusätzliche Arbeit bei der monatlichen
Rechnungsstellung.